Pressemitteilungen

Landschaftsarchitektur-Preise an „Weltkulturerbe Kloster Lorsch“ und „Park am Gleisdreieck“

Fünf Würdigungen und vier Sonderpreise vergeben.

Zum 12. Mal hat der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) den im Turnus von zwei Jahren ausgelobten Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis vergeben. 2015 gehen zudem Sonderpreise an beispielhafte Projekte im Bereich „Infrastruktur und Landschaft“, „Wohnumfeld“, „Nachhaltige Außenanlagen“ und „Licht im Freiraum“.

Der Qualität der 127 zum Wettbewerb zugelassenen Arbeiten wurde die achtköpfige Jury durch die Vergabe von zwei Ersten Preisen und fünf Würdigungen in der Hauptkategorie sowie vier Sonderpreisen gerecht. Den Vorsitz des Preisgerichts, das am 20. und 21. März 2015 in Berlin tagte, hatte Prof. Ulrike Beuter, Planergruppe Oberhausen.

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Dr. Sebastian Schattenfroh neuer Justiziar des bdla

Berliner Anwalt übernimmt Rechtsberatung für Berufsverband

Dr. Sebastian Schattenfroh, Partner in der Kanzlei Gaßner, Groth, Siederer & Coll., wurde vom Präsidium zum Justitiar des bdla bestellt. Er steht damit seit 1. März 2015 bdla-Mitgliedern für eine kostenlose Erstberatung für Fragen zum Architekten-, Honorar- und Vergaberecht zur Verfügung. Darüber hinaus wird er den Berufsverband bei Angelegenheiten von berufsständischer Bedeutung beraten und die Bundesgeschäftsstelle bei rechtlichen Fragen unterstützen.

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Debatte zu Grüner Infrastruktur in Baukulturwerkstatt 2015

Bundesstiftung Baukultur und bdla vereinbaren weitere Kooperation

Baukultur impliziert die Begriffe Bauen und Kultivieren und bietet damit die fachliche Basis für die Zusammenarbeit von Bundesstiftung Baukultur und Bund Deutscher Landschaftsarchitekten. Das bekräftigen auf einer gemeinsamen Sitzung am 28. Januar 2015 in Berlin Stiftungsvorstand Reiner Nagel und Till Rehwaldt für das Präsidium des bdla.

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Vertragsmuster für die Umweltbaubegleitung vorgelegt

bdla bietet Orientierungshilfe für Vertragsgestaltung zur UBB an

Die Umweltbaubegleitung (UBB) entwickelt sich zu einem wichtigen Instrument bei Bauprojekten. Sie ist eine eigenständige beratende Leistung im Baugeschehen und sollte nur an hierfür besonders qualifizierte Fachleute vergeben werden. Als noch junges Planungsinstrument weist die UBB zwangsläufig einen geringen Standardisierungsgrad auf. Die Praxis ist vielfältig, was auch der Vielfalt der Bauvorhaben, den diversen Rechtsgrundlagen sowie den jeweils relevanten Schutzgütern geschuldet ist.

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Leistungen oder Aufgaben eines Umweltbaubegleiters in einer schriftlichen, eindeutigen Vereinbarung zu definieren. Dr. Herbert Franken, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, hat einen Mustervertrag zur Umweltbaubegleitung entworfen, der vom bdla Auftraggebern und Planern als Orientierungshilfe für die Vertragsgestaltung angeboten wird. Dieser steht kostenlos unter www.bdla.de/umweltbaubegleitung zur Verfügung.

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Rechtskonforme Anwendung der HOAI gefordert

bdla-Arbeitskreis Ökonomie tagte am 21. Januar 2015

Der Arbeitskreis Ökonomie des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten tagte am 21. Januar 2015 in der Bundesgeschäftsstelle des bdla in Berlin. Unter Leitung von Jens Henningsen, bdla-Fachsprecher Ökonomie, wurden die Auswirkungen der HOAI-Novelle 2013 diskutiert. Insgesamt ist die erfreuliche Tendenz erkennbar, dass durch Anwendung der neuen HOAI die Ertragslage der Planungsbüros verbessert werden konnte. Wermutstropfen für Landschaftsarchitekten sind nach wie vor die Regelungen zur Honorierung des Landschaftspflegerischen Begleitplans.

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bdla unterstützt Kollegen im Baltikum bei Fort- und Weiterbildung

Drittes Projekttreffen am 12. und 13. Dezember 2014 im lettischen Jelgava

Am 12. und 13. Dezember 2014 fand das nunmehr dritte Treffen zum EU-Projekt “Continuous Professional Development for Landscape Architects in the Baltic Sea Region“ (CPD-LA) statt, gefördert im Rahmen des Lifelong Learning Programmes der Europäischen Union. Die Projektpartner – der lettische und der litauische Verband der Landschaftsarchitekten, die Technische Universität Vilnius sowie der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla – kamen bei winterlichem Wetter in Jelgava, rund 40 km südwestlich von Riga, zusammen. An der dort ansässigen Lettischen Landwirtschaftlichen Universität wird u.a. ein Studiengang in Landschaftsarchitektur angeboten.

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bdla begrüßt Position des Deutschen Städtetages zu Planungs- und Baukultur in Stadtentwicklung

Papier unterstreicht Bedürfnis nach lebenswerter, nachhaltig und qualitätvoll gestalteter Umwelt für alle Bevölkerungsgruppen

Der Deutsche Städtetag, kommunaler Spitzenverband zur Vertretung der Interessen von rund 3400 Städte und Gemeinden gegenüber Bundestag, Bundesrat, Europäischer Union und zahlreichen Organisationen, hat in einer Ende Dezember 2014 erschienenen Stellungnahme zur Planungs- und Baukultur in der integrierten Stadtplanung Position bezogen. Danach „sollten Planungs- und Baukultur als Ausdruck der kommunalen Selbstverwaltung aufgrund der langfristigen Perspektive als interdisziplinäre Pflichtaufgaben des täglichen Handelns verstanden werden“. Bekräftig wird das Bedürfnis nach einer lebenswerten, nachhaltig und qualitätvoll gestalteten Umwelt für alle Bevölkerungsgruppen. Die Beteiligten in Städten und Gemeinden werden ermutigt, „den damit verbundenen Aufwand einzugehen und die dafür erforderlichen personellen und finanziellen Ressourcen zu aktivieren“.

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Ist Landschaftsplanung keine Landschaftsarchitektur?!

bdla-Arbeitskreis Ausbildungswesen kritisiert „Spaltungstendenzen“ im Studium

Der Begriff der Landschaftsarchitektur wird innerhalb der deutschen Hochschullandschaft zunehmend auf die Freiraum- und Objektplanung reduziert. An einigen Hochschulen werden Studiengänge mit Landschaftsarchitektur betitelt, obwohl im Schwerpunkt fast ausschließlich Kompetenzen der Freiraum- und Objektplanung vermittelt werden. Das konstatierten die Mitglieder des bdla-Arbeitskreises Ausbildungswesen auf ihrer Sitzung am 14. und 15. November 2014 in Nürtingen.

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