Nachwuchspreis 2010

Ausgezeichnete Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten 2010


 

integrationsLANDSCHAFT

Bachelorthesis von Caroline Mittag innerhalb des Projektes Campagna Romana, Sommersemester 2010

Betreuer: Prof. Sören Schöbel-Rutschmann, Fachgebiet für Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume, TU München

Die Arbeit „integrationsLANDSCHAFT“ befasst sich mit illegalen Siedlungen, sog. „Baraccopoli“ entlang der Via Ostiense zwischen der römischen Stadtgrenze und dem Mittelmeer. Die Arbeit zeigt auf, wie die vorhandene Nischenstruktur zur Entwicklung von Partikulärkulturen genutzt und gestaltet sowie in den öffentlichen Raum eingebunden werden kann.

Xochimilco Patchscape

Masterarbeit von Patrizia Scheid
Betreuerin: Prof. Regine Keller, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlicher Raum, TU München

Durch die mit Chinampas erfolgte künstliche Landgewinnung seit dem 10. Jh. ist ein noch heute einmaliges Stadtbild in Xochimilco (heute ein Teil von Mexico City) entstanden. Die ehemalige Seenplatte im Anahuac Tal an dessen Ufern einst Tenochtitlan, die atztekische Hauptstadt, gegründet wurde, ist heute nahezu vollständig von Mexiko City bedeckt. In Xochimilco gibt es aber noch die letzten Teile des Kanalsystems der Chinampas zu sehen, die eine wichtige Tourismusdestination sind und heute unter Denkmalschutz stehen. Diese besondere geographische, historische und gesellschaftliche Situation des Stadtteil Xochimilco sorgt für eine Stadtlandschaft, die unter der Wechselwirkung von Wachstum und Bewahren steht – naturräumlich und traditionell geprägte agrarische Landnutzung und informelle Siedlungsaktivitäten stehen sich gegenüber.

Zu neuen Ufern – La Boca de la Chorrera

Diplomarbeit von Juliane Schneegans
Betreuerin: Prof. Regine Keller, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und öffentlicher Raum, TU München

Der Rio Almendares, als Zäsur im Stadtraum zwischen den Vierteln Miramar und Vedado, ist stark in den urbanen Kontext Havannas eingebunden. Entlang des Flussraumes, vor allem im bebauten Bereich treten verschiedene Nutzungskonflikte auf. Hierbei konkurrieren die Interessen von Wohnen, Industrie und Landwirtschaft. Informelle Besiedlung, illegale Landgewinnung und -nutzung, Müllbeseitigung, Wassergewinnung und –entsorgung stehen in einem Spannungsfeld, das Fragen und Probleme aufwirft.

Räumliche Identität als neue Herausforderung für die Landschaftsplanung?

Diplomarbeit von Martin Fischer
Betreuer: Dr. Wolfgang Zehlius Eckert, Lehrstul für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung, TU München. Zweitbetreuerin: Dipl.-Ing. Vera Vicenzotti

Martin Fischer hat sich in seiner Diplomarbeit mit dem Begriff der räumlichen Identität, dessen Beziehungen beispielsweise zum Heimatbegriff und den Konsequenzen für die räumliche Planung im Allgemeinen und der Landschaftsplanung im Speziellen auseinandergesetzt.

Die Umweltverträglichkeitsprüfung in Deutschland und Portugal

Ein Vergleich der Umsetzung der Richtlinie 85/337/EWG und der Bedeutung der UVP und AIA als Instrumente zur Eingriffsfolgenvermeidung und -bewältigung

Diplomarbeit von Thilo Sperber
Betreuer: Dr. Wolfgang Zehlius-Eckert, Lehrstuhl für Strategie und Management der Landschaftsentwicklung, TU München

Thilo Sperber arbeitet in seiner Diplomarbeit die Unterschiede der Verfahrensgestaltung der Umweltverträglichkeitsprüfung und deren Stellung im Gesamtsystem der Eingriffsfolgenvermeidung und -bewältigung in Portugal und Deutschland heraus.

 

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