Verdichtung ohne Vernichtung: Verbände fordern Nachverdichtung mit Augenmaß

Die gemeinsame Fachtagung "Wohnraum Freiraum: Verdichtung ohne Vernichtung!?" am 22. Juni im Besucherzentrum der IGA 2017 Berlin war ein großer Erfolg und hatte insgesamt ca. 100 Teilnehmer.

Im Zentrum standen Fragen zur Zukunft der Freiräume als Orte des Alltags im Quartier, die zentral für das städtische Zusammenleben sind: Wie soll angesichts der wachsenden Städte zukünftig damit umgegangen werden? Auf dem Podium kamen neben Referenten aus Medien, Wissenschaft und Verwaltung auch die bdla-Mitglieder Ulli Böhm und Eike Richter zu Wort. Oliver Hoch (FGL_Berlin-Brandenburg) zog ein Fazit der Veranstalter in 10 Thesen. Die zentrale Forderung: Nachverdichtung in gefragten Wohnlagen ist unvermeidlich, muss aber mit Augenmaß geschehen. Die Moderation hatte Philipp Sattler.

Am Ende der Tagung mit acht Referaten wurden in einer Podiumsdiskussion mit Publikumsrunde noch einmal die größten Chancen und Herausforderungen des komplexen Themas herausgearbeitet. Das Veranstalterbündnis, die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V., die Deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) LV Berlin-Brandenburg e.V., der Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg e.V. sowie der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) Landesgruppe Berlin-Brandenburg, arbeitet derzeit an der Finanzierung für die Publikation einer Tagungsdokumentation.

 

 


Geschrieben am 01.07.2017 - geändert am 03.07.2017

 

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