Pressemitteilungen Berlin-Brandenburg

bdla Berlin/Brandenburg empfiehlt: NEIN stimmen beim Bürgerentscheid Fraenkelufer!

Berlin, 24. November 2016 –  Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla Berlin/Brandenburg fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, sich für das Fraenkelufer in Berlin-Kreuzberg und den bisherigen Planungsprozess stark zu machen. Die begonnene Aufwertung des Fraenkelufers muss fortgeführt werden!

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bdla Berlin/Brandenburg fordert: Hände weg vom Spreebogenpark!

Berlin, 12. Juli 2016 – Der Presse sind Berichte zu entnehmen, dass von Seiten einer Partei des Abgeordnetenhauses die Bebauung des Spreebogens vorgeschlagen wird. Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla, Landesgruppe Berlin-Brandenburg, lehnt diese Vorstellung dezidiert ab und fordert: „Hände weg vom Spreebogenpark!“

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Ein neues Verständnis von Stadtgrün

  • Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla Berlin/Brandenburg) fordert erweiterte Funktionen von Grünflächen in der Stadt Grün- und Freiflächen stärker auf ästhetischer, technischer und sozialer Ebene denken
  • Stadtgrün soll als „grüne Infrastruktur“ gleichwertig sein mit den sonstigen städtischen Infrastrukturen
  • Schaffen, Erhalten und Reinigen von Stadtgrün zwischen interinstitutioneller Gemeinschaftsaufgabe und ordnungspolitischen Bedenken

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bdla Berlin/Brandenburg: Verbandsspitze personell verstärkt

  • Eike Richter neuer Vorsitzender des Landesverbands.
  • Britta Deiwick, Philipp Sattler und Axel Klapka stellvertretende Vorsitzende, Karsten Standke weiter Geschäftsführer
  • Marschroute: Landschaftsarchitektur in Stadtentwicklung verankern

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Zur Umgestaltung der Panke in Berlin-Pankow

In den letzten Wochen wurde in der Öffentlichkeit wiederholt Kritik an den Plänen zur Umgestaltung der Panke geübt. Nach Beschäftigung mit den öffentlich zugänglichen Unterlagen zum Projekt meinen wir: zu Recht! 

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Grüne Wohnkultur - Berlin muss Chancen nutzen

Pressemitteilung, 14.09.2015

Stadtparks, Quartiersplätze, Grünzüge - darauf setzt Berlin. Grün fängt aber schon direkt vor der Haustür an. Gerade bei Neubauprojekten müsse eine Grüne Wohnkultur von Beginn an mitgeplant werden, fordert der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten Berlin-Brandenburg (bdla_bb). Leider sei dies bislang nicht Realität, selbst bei Projekten der kommunalen Wohnungsbauunternehmen, die traditionell gute Freianlagen geschaffen haben. „Häufig wird das Grün aufgrund des hohen Kostendrucks, Stichwort Generalunternehmerverträge, bestenfalls mitgeschleppt", sagt Philipp Sattler vom bdla_bb. Schlimmer noch: Budgetüberschreitungen im Hochbau würden durch Kürzungen im Grün kompensiert. "Das Resultat ist Architektenpetersilie, die wenig zu tun hat mit den Qualitäten, die echtes Grün vor der Wohnungstür haben kann", so Philipp Sattler. Berlin müsse seine Chancen hier besser nutzen.

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Wohnungsbau beschleunigen - aber anders

Berlin wächst und soll noch schneller wachsen. Ein Wohnungsbaubeschleunigungsgesetz (WoBauBeschlG) steht nun auf der Agenda des Landes Berlins. Dieses soll Hindernisse beseitigen und eine zügige Erteilung von Baugenehmigungen und Durchführung von Bebauungsplanverfahren ermöglichen. Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) begrüßt das Ziel der Beschleunigung, denn Bebauungsplanverfahren dauern deutlich zu lange, in der Regel mindestens drei Jahre.

Doch die hohen Erwartungen kann das Gesetz nicht erfüllen. Es verkennt nach Ansicht des bdla die wirklichen Gründe für lange Verfahren, die vor allem struktureller Natur sind. Zwar wurde die personelle Ausstattung in den Stadtplanungsämtern verbessert. Allerdings beziehen sich diese nicht auf leitende Funktionen, so dass keine schnelle Entscheidungsfindung erfolgen kann.

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Freiraumentwicklung als Impulsgeber der Stadtentwicklung -Symposium der Grünen Fachverbände auf der BUGA am 25.06.2015

Die immer stärkere Verdichtung von Wohnraum in Städten führt dazu, dass Freiflächen häufig als bloßes Bauerwartungsland gesehen werden: Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welches Potenzial Freiräume in ihrer Bedeutung für die urbane Lebensqualität haben, insbesondere in Stadträumen mit schnell steigender Immobilienwertentwicklung.

Die Rolle von „Freiraumentwicklung als Impulsgeber der Stadtentwicklung“ steht im Mittelpunkt einer Fachtagung, die von der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg, dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), dem Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Berlin und Brandenburg sowie der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur (DGGL) LV Berlin-Brandenburg am 25.06.2015 veranstaltet wird.

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Pflege von Parks und Stadtplätzen - Verband fordert: Worten müssen Taten folgen

Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) Berlin-Brandenburg begrüßt die aktuelle Diskussion über die Qualität des öffentlichen Raumes im Allgemeinen und die Sauberkeit von Parks und Stadtplätzen im Speziellen. Politiker aller Berliner Parteien, wie zuletzt die CDU in ihrer Klausur in Fleesensee sowie die zuständigen SPD-Senatoren Andreas Geisel und Matthias Kollatz-Ahnen in öffentlichen Podiumsdiskussionen zur Situation der Stadtentwicklung, sehen dieses Thema aktuell als eine der wichtigsten Aufgaben für die Stadt: Angesichts einer deutlich wachsenden Stadt und einem boomenden Städtetourismus - Berlin ist mit annähernd 30 Mio. Übernachtungen/Jahr nach London und Paris die drittstärkste Städtedestination in Europa - erwarten Bürger und Besucher einen attraktiven und gepflegten öffentlichen Raum.

 

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Verband mahnt: Bauland statt Ruhestätte?

Ob Berlin, Köln oder Hamburg - Wohnraum in den Ballungszentren ist knapp, und immer mehr Städte wollen Friedhöfe oder Teile davon für den Wohnungsbau nutzen. Ein aktuelles Beispiel aus Berlin ist der Golgatha-Gnaden- und Johannes-Evangelist-Friedhof im Bezirk Reinickendorf. „Kleinod, märchenhaft“, so kommentieren Besucher den Friedhof im Netz, „sieht aus wie im Schwarzwald, sei aber mitten in der Stadt“. Ein Schild sagt: „Letzte Ruhestätte der Toten.“ Künftig gibt es wohl Baulärm statt Ruhe, auf 20.000 Quadratmetern sollen neue Wohnungen und neue Straßen entstehen. Mit dem Schwarzwald in Berlin ist es dann zumindest teilweise auch vorbei: Von knapp 140 geschützten Bäumen sollen nach den ersten Planungen nur 6 zwingend erhalten werden. „Neben der Frage, wie man die Ruhe der Toten respektiert, stehen auch Fragen des Naturschutzes und der Erholung“, sagt Axel Klapka. Er ist Vorsitzender des Bunds Deutscher Landschaftsarchitekten (BDLA) für die Region Berlin und Brandenburg. Die Umnutzung bestimmter Flächen sei aus Sicht des BDLA durchaus sinnvoll. Allerdings nicht für bauliche Zwecke.

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Call for Entries - Draussen im Zentrum

Die Landesgruppe des bdla Berlin Brandenburg lobt den Teilnahmewettbewerb zur Onlineausstellung "DRAUSSEN IM ZENTRUM" - Urbane Landschaftsarchitektur als grüne Wohnkultur aus.

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Podiumsdiskussion "Wohnumfeld oder Wohnlebensraum" am 04. November in der Bundesstiftung Baukultur, Potsdam

Ein grünes Umfeld, lebenswerter Außenraum und eine funktionierende Einbindung zu entscheidenden Standortargumenten bzw. Qualitätskriterien werden entscheidende Faktoren für urbanes Wohnen. Ein attraktives Wohnumfeld schafft Ausgleichsräume gegen Dichtestress und Alltagshektik. Nutzbarer „Außenwohnraum“ fördert die Identifikation seiner Bewohner und kann nachhaltig zur Wirtschaftlichkeit beitragen. Gerade in Potsdam ist das individuelle Wohngefühl häufig über die Freiraum­situation definiert. Vor diesem Hintergrund wird Nachverdichtung zur Herausforderung für Verwaltung, Bauherrn und Nachbarschaft. Prozesse, wie die Auseinandersetzungen um neue Wohnprojekte in Bestandsquartieren oder die Diskussion über die Zukunft des historischen Stadtzentrums, werfen ein Licht auf die Brisanz des Themas.

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Podiumsdiskussion Grüne Wohnkultur am 15. Oktober in der BDA Galerie

In Berlin kommt dem Thema Wohnungsbau eminente gesellschaftliche Bedeutung zu. Durch die ungebrochene Attraktivität der Bundeshauptstadt ist aktuell und in naher Zukunft ein großes Engagement aller Akteure für neuen bezahlbaren Wohnraum erforderlich.

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Der bdla Berlin-Brandenburg spricht sich für die Erhaltung der innerstädtischen Freifläche des Tempelhofer Feldes nach Einstellung des Flugbetriebs aus

Der Vorsitzende Jens Henningsen widerspricht der von Axel Hoffmann-Axthelm im Tagesspiegel vom 07.01.07 vertretenden Position aus städtebaulicher und landschaftsarchitektonischer Sicht:

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Offener Brief des bdla an Bundeswirtschaftsminister Michael Glos

Offener Brief des bdla an Bundeswirtschaftsminister Michael Glos Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten hat sich am 11. Dezember 2006 mit einem Offenen Brief an den Bundeswirtschaftsminister Michael Glos gewandt und seine Position dargelegt, dass die Honorierung Landschaftsplanerischer Leistungen auch zukünftig in der HOAI geregelt werden soll.

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