Zur Seite: AktuellZur Seite: PlanungsbürosucheZur Seite: MitgliederserviceZur Seite: Öffentlichkeit/PRZur Seite: Wir über uns
Aktuell - Pressemitteilungen

Top-Themen


News


bdla newsletter


Pressemitteilungen


Veranstaltungen


Job- + Praktikabörse

Treten Sie ein!
Lehrbeauftragte ja, aber nicht ausschließlich

bdla fordert adäquate Personalausstattung der Hochschulen

Aktuell verzeichnen viele Hochschulen einen massiven Ansturm von Studieninteressenten, begründet durch die Aussetzung der Wehrpflicht und doppelte Abiturientenjahrgänge in einzelnen Bundesländern. Dies wird zu einer Zunahme der Neuimmatrikulationen im kommenden Wintersemester führen. Die Lehr- und Ausbildungskapazitäten werden auch in vielen Studiengängen der Landschaftsarchitektur kurzfristig ausgebaut, insbesondere durch den Einsatz zusätzlicher Lehrbeauftragter.

Der bdla begrüßt prinzipiell deren Einsatz. Meist handelt es sich um anerkannte Fachleute der Berufspraxis, aus Planungsbüros, Ämtern und Verwaltungen, die die ordentlichen Professoren und wissenschaftlichen Mitarbeiter in der Lehre unterstützen. Lehrbeauftragte führen Seminare durch, betreuen Projekt- und Studienarbeiten oder halten Vorlesungen zu Spezialthemen, z.B. zum kommunalen Grünflächenmanagement oder zum Naturschutzrecht. Sie ergänzen das Lehrangebot der Hochschulen und verknüpfen Theorie und Praxis bzw. tragen zu einer praxisnahen Ausbildung bei. – Der Einsatz von Lehrbeauftragten ebenso wie von Honorarprofessoren kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein.

An einigen Hochschulen ist jedoch die Tendenz erkennbar, Lehrbeauftragte und Honorarprofessoren nicht in Ergänzung, sondern an Stelle regulären Lehrpersonals einzusetzen. Statt bspw. einen vakanten Lehrstuhl für Landschaftsbau neu auszuschreiben, wird das Fachgebiet ausschließlich und dauerhaft durch Lehraufträge abgedeckt. Offensichtlich sollen finanzielle Mittel eingespart werden zu Lasten der Studierenden.

„Insbesondere wenn Kernbereiche des Curriculums wie ‚Grundlagen der Landschaftsbaus’, ‚Planungsmethodik und Enfwurfsstrategien’ oder ‚Einführung in die Umweltplanung’ betroffen sind, sehe ich die Qualität der Ausbildung in Gefahr,“ so Christoph Gondesen, bdla-Fachsprecher Ausbildungswesen. Die Ausbildung der Studierenden macht eine enge Verknüpfung von Lehre und Forschung unabdingbar ebenso wie die Bündelung aller wesentlichen Fachgebiete der Landschaftsarchitektur im Sinne eines Wissensclusters. Dies wird allein durch regulär besetzte Lehrstühle und einen festen Stamm an wissenschaftlichen Mitarbeitern gewährleistet, partiell ergänzt um Lehrbeauftragte und Honorarprofessoren.

Der bdla appelliert an die Hochschulen und bietet seine Unterstützung an, gemeinsam für eine adäquate personelle Ausstattung in Lehre und Forschung zu kämpfen. Ziel muss sein, die Studierenden bestmöglich auf die Anforderungen der Berufspraxis und des Arbeitsmarktes vorzubereiten.

Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla
Köpenicker Straße 48/49, 10179 Berlin
Tel. 030 27 87 15-0, Fax 030 27 87 15-55
info@bdla.de, www.bdla.de
 

Zurück

© bdla / www.bdla.de / aktualisiert am 21. März 2012
 

Druckansicht der Seite
Home  • • • 
Kontakt  • • • 
Suche  • • • 
English  • • •