Salongespräch und Zukunftskongress von bdla und Bundesingenieurkammer am 15. und 16. Mai 2012 in München
Die künftige Entwicklung der Infrastrukturen in Deutschland sowie die damit einhergehende Veränderung von Landschaft und alltäglicher Lebenswelt der Menschen haben eine hohe öffentliche Aufmerksamkeit erreicht. Die große gesellschaftliche Bedeutung der Infrastrukturentwicklung ist allerdings mit einer erheblichen Akzeptanzproblematik konfrontiert. In der Folge besteht ein großes Bedürfnis auch in der Fachöffentlichkeit, den Status Quo der Infrastrukturentwicklung zu erörtern und zu verändern. Im Lichte dieser Ausgangssituation führen der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten und die Bundesingenieurkammer das Vorhaben „Infrastruktur in der Landschaft“ durch. Im Rahmen dessen wird ein Kongress veranstaltet, der die Aufgaben zu Infrastrukturen in der Landschaft aufbereitet und zur Diskussion stellt. Dabei werden sowohl aktuelle Forschungsergebnisse als auch best-practice-Ansätze kommuniziert.
Als wichtiger Teil des Gesamtkonzeptes wird im Vorfeld des Kongresses eine „Gemeinsame Erklärung“ zum Thema „Baukultur und Infrastrukturen in der Landschaft“ verfasst. Hierzu laden bdla und BIngK die zentralen professionellen Akteure (Verbände etc.) ein, die Erklärung diskursiv zu erarbeiten und zu verabschieden. Das Vorhaben soll damit einen Anstoß für eine kooperative Optimierung der baukulturellen Praxis geben. Den Schwerpunkt bilden die Energie- und Verkehrsinfrastrukturen. Der Zukunftskongress wird am 16. Mai 2012 in München durchgeführt. Ein vorabendliches Salongesspräch am 15. Mai 2012 führt in die Thematik ein.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstützt das Projekt als bedeutende Maßnahme im Aufgabenbereich des Bau- und Wohnungswesens; ergänzend konnte auch das Bayerische Staatsministerium des Innern, Oberste Baubehörde, als Partner gewonnen werden. Das Projekt wird im Rahmen der Initiative Architektur und Baukultur des BMVBS/BBSR gefördert.