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BAK-Umfrage: 80% der Planungsbüros von der Corona-Pandemie betroffen

Eine gemeinsame Umfrage von Bundesarchitektenkammer und Bundesingenieurkammer zeigt, dass sich Architekturbüros vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und deren Restriktionen auf wirtschaftlich schwierige Zeiten einstellen. Über 6.000 Architekten aller Fachrichtungen hatten sich an der Umfrage beteiligt.

Lage in der Landschaftsarchitektur vergleichsweise besser

Mehr als drei Viertel der Befragten spüren bereits konkret die negativen Folgen der Corona-Pandemie, ein Drittel sogar deutlich negative. Erfreulicher Weise ist die Einschätzung bei den Landschaftsarchitekten signifikant besser. Gleichwohl konstatieren 19% der befragten Landschaftsarchitekturbüros deutlich negative Folgen, 57% immerhin leicht negative. Als Probleme werden vor allem abgesagte oder zurückgestellte Aufträge, Verzögerungen im Genehmigungsprozess sowie Störungen auf der Baustelle genannt.

In der wirtschaftlichen Betrachtung zeichnen sich Liquiditätsprobleme im 2. Halbjahr 2020 ab. Dies wird von 51% der Architekturbüros aller Fachrichtungen erwartet, aber nur von 27% der Landschaftsarchitekturbüros.

Erhoben wurde des Weiteren, welche konkreten Maßnahmen die Planungsbüros bereits eingeleitet haben und ob finanzielle Hilfen beantragt und/oder benötigt werden. Auch hier ist die Lage bei den Landschaftsarchitekten spürbar besser als bei der Gesamtheit der Fachrichtungen. Dennoch gibt gut ein Viertel der Landschaftsarchitekturbüros an, finanzielle Unterstützung zu benötigen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage bezogen auf die Fachrichtungen der Architektur sind in der aktuellen Pressemitteilung der Bundesarchitektenkammer zusammengefasst. Eine lesenswerte detaillierte Auswertung der Antworten der befragten Architekten finden Sie hier.

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