nrw.landschaftsarchitektur.preis

Ab dem 1. November 2017 ist der „nrw.landschaftsarchitektur.preis 2018“ zum siebten Mal ausgeschrieben. Im Jahr 2004 das erste Mal ausgelobt, ist der nordrhein-westfälische Landschafts-Architektur-Preis zur Institution geworden. Der Preis, der ausschließlich für bdla-Mitglieder offen ist, dokumentiert die Leistungsfähigkeit und Kreativität der LandschaftsArchitekten/innen. Die Projekte müssen in NRW realisiert worden sein und dürfen nicht älter als vier Jahre sein.

Beispielhafte Projekte vom Hausgarten bis zum Stadtpark werden gesucht, die sich durch qualitätsvolles und verantwortliches Planen auszeichnen. Die Firma RINN Beton- und Naturstein und der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau NRW e.V. unterstützen das ambitionierte Projekt.

Die Zusammenarbeit mit dem Museum für Architektur und Ingenieurkunst NRW (M:AI) erlaubt öffentlichkeitswirksam eine mobile Ausstellung, in der alle eingereichten Projekte einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden..

 „Mit dem Landschaftsarchitekturpreis haben wir inzwischen eine Plattform geschaffen, die der Fachöffentlichkeit die wichtige Rolle der Landschaftsarchitektur im Kanon des Planens und Bauens vermittelt. Es wird deutlich, dass intelligente, ressourcenschonende und attraktive Freiräume eigentlich die Hauptrolle in der gebauten Umwelt spielen. Wer dazu Beiträge einreicht, ob klein, ob groß, erweist dem Berufsstand einen wichtigen Dienst und profitiert selbst in hohem Maße von der Öffentlichkeitswirksamkeit dieses Formates“, so Christian Jürgensmann, 2. Vorsitzender der Landesgruppe.

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Einsendeschluss für die Unterlagen ist dann der 26. Januar 2018 und die Jurysitzung findet am 21. Februar 2018 statt. Die Preisverleihung ist für Ende April 2016 geplant.

Archivinformation

Preise 2016
Für die Projekte Stadtumbau Innere Hustadt (hier Hufelandplatz und Verbindungsachse im Quartier), Bochum, des Büros Danielzik und Leuchter Landschaftsarchitekten, Duisburg, und Grüne Mitte Essen des Büros Scape Landschaftsarchitekten GmbH, Düsseldorf, sprach die Jury jeweils einen Preis aus,  da hier Landschaftsarchitektur im besonderem Maße ganzen Quartieren eine völlig neue Qualität verliehen hat. Beide Büros hatten es mit Problembezirken zu tun: In Bochum mit einer typischen Großsiedlung der 70er Jahre, in Essen mit einer Brachfläche am Rande der Innenstadt. Während in der Bochumer Großsiedlung Innere Hustadt vor allem die Bürgerbeteiligung hervorgehoben wurde sowie die Schaffung von identitätsstiftenden Räumen im Bestand auffiel, führten in Essen andere Aspekte zu einem Preis. In dem teilweise neu aus dem Boden gestampften Quartier waren vor allem die überzeugende Gestaltungssprache, mit der Wasser zukunftsweisend in den Stadtraum eingearbeitet wurde, und die Schaffung einer qualitätsvollen Grünver¬bindung in einer heterogenen Umgebung preiswürdig.

Würdigungen 2016
Die Büros RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten aus Bonn und Geskes + Hack aus Berlin wurden jeweils für ihre Entwürfe für die Stadt Zülpich mit einer Würdigung ausgezeichnet. Die Planungen im Park am Wallgraben beziehungsweise am Seepark waren im Rahmen der Landesgartenschau 2014 entstanden. Mit diesen Würdigungen lobte die Jury zum einen die neuen Impulse für Stadtentwicklung durch hervorragende Planung, zum anderen verwies sie damit auf die städtebauliche Wirksamkeit von Gartenschauen.

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Preise 2014

Zum nrw.landschaftsarchitektur.preis 2014 wurden insgesamt 22 Arbeiten eingereicht.  Vier Projekte wurden prämiert. Die Preise gingen an Thomas Dietrich, Planergruppe GmbH Oberhausen für das Projekt Schalker Verein Gelsenkirchen, an Ehm Eike Ehrig, L-A-E LandschaftsArchitektur Ehrig & Partner (Bielefeld) für das Projekt Johannisberg Bielefeld, an Ulrike Böhm,  bbzl böhm benfer zahiri landschaften städtebau (Berlin) für das Projekt Nordpark Pulheim und an Jutta Wakob, LILL + SPARLA Landschaftsarchitekten (Köln) für das Projekt Familienpark Zoobrücke Köln.


Geschrieben am 16.02.2013 - geändert am 30.10.2017

 

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