Qualitätsoffensive Freiraum

Der bdla nw setzt sich im Rahmen von Veranstaltungen (FREIRAUMgespräche: Qualitätsoffensive Freiraum-Handlungsfeld der Städte) und intensiven Diskussionen mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft für die Einhaltung von Qualitätsstandarts der Freiräume bei der Sicherung und der Neuentwicklung von Wohn-, Gewerbe- und Industriegebieten ein.

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr hat im Herbst 2014 einen Leitfaden zum Thema „Urbanes Grün - Konzepte und Instrumente“ veröffentlicht. Die Inhalte des Leitfadens zeigen, wie wichtig urbanes Grün zur Bewältigung künftiger Herausforderungen der Stadtplanung ist. Genannt seien Klimaanpassung, Gestaltung lebens­werter Stadtquartiere im Kontext weiterer Innenverdichtung, „Grüne Infra­struk­tur“ und die gesunde Stadt, die Biodiversität im Sinne ökologischer Standards, nicht zuletzt aber auch eine (Freiraum-) Baukultur.

Nachhaltige Stadtentwicklung kann und darf aber nicht auf den relativ kleinen Anteil des öffentlichen Raumes beschränkt werden; auch auf privatem Grund gilt es, im Sinne der oben genannten Ziele neu zu denken, qualitätsvolle und zukunftssichere Freiflächen zu entwickeln. Genehmigungsbehörden, aber auch die Gestaltungsbeiräte in den Kommunen bei der Vielzahl vereinfachter Verfahren im baulichen Innenbereich fehlende Steuerungsmöglichkeiten.

Der verbindliche Freiflächenplan im bauaufsichtlichen Verfahren kann hier eine wichtige Bündelungsfunktion haben; er trägt zur Verfahrensvereinfachung bei, schafft Rechtssicherheit und sichert die Einhaltung der vom Land formulierten Zielsetzungen.

Ziel des Bund Deutscher Landschaftsarchitekten - bdla nw ist, es den Freiflächenplan im Rahmen der Novelle der BauONW als eigener (optionaler) Baustein des Baugenehmigungsverfahrens zu etablieren, die Planverfasser sind Landschaftsarchitekten. Alternativ sollen Wege aufgezeigt werden, wie Kommunen dieses Instrument über städtische Satzungen verbindlich einfordern können.

Um die ausführliche Version zu lesen klicken Sie hier (pdf-download)!


Geschrieben am 16.02.2015

 

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