Preisverleihung und Auftakt der Ausstellung des nrw.landschaftsarchitektur.preis 2014

Über 100 Gäste waren der Einladung des bdla nw und des MA:I (Museum für Architektur und Ingenieurkunst) zur Preisverleihung und Ausstellungseröffnung des nrw.landschaftsarchitektur.preises 2014 gefolgt.

Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln, begrüßte als Hausherr die Gäste und bedankte sich beim bdla für die Auszeichnung des Projektes "Familienpark Zoobrücke". Er habe sich sehr über diesen Preis gefreut. Für Stadt Köln sei die Weiterentwicklung städtischer Freiräume von besonderer Bedeutung, betonte Roters. 

Christian Jürgensmann, Vorstand bdla nw, führte die Gäste in das Thema Landschaftsarchitektur ein, in dem er erläuterte, was denn Landschaftsarchitekten so alles machen. Auf einer Feier nach dem Beruf gefragt, folgt auf meine Antwort „Landschaftsarchitekt“ meist dieser Ausspruch: Landschaftsarchitekt! Was für ein schöner Beruf, den ganzen Tag an der frischen Luft! Der Beruf ist also zunächst positiv besetzt; aber was tun diese Leute „an der frischen Luft“? Da wird der Laie passen müssen - und hier setzen wir unter anderem mit dem nrw.landschaftsarchitekturpreis an, so Jürgensmann.

Dr. Ursula Kleefisch-Jobst, Kuratorin des MA:I, hob in Ihrer Rede hervor, dass es eine Freude gewesen wäre, gemeinsam mit dem bdla ein neues Erscheinungsbild für den Preis und die Ausstellung zu entwickeln. Das Ergebnis solle nun dazu beitragen, die Wertschätzung der Projekte in Öffentlichkeit zu stärken und die Aufmerksamkeit zu erhöhen. Carola Scholz, Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr, würdigte in ihrer Rede ebenfalls das Engagement des bdla. Die freiraumplanerischen Ausstattung der Städte sei von besonderer Bedeutung für die Wohnqualität. 

Ina Bimberg, Vorstand bdla nw, hielt die Laudatio auf die Preisträger und die gezeigten Projekte. Die eingereichten 22 Arbeiten zeigen Gärten an den ungewöhnlichsten Orten, neue Landschaft auf ehemaligen Hüttenwerksgeländen, raffinierte Privatgärten oder Parkanlagen, deren vielfältige Geschichte sich in der Neugestaltung spiegelt. Die Ausstellung ist bis zum 13.11.2014 im Technischen Rathaus in Köln (Willy-Brandt-Platz 2) während der normalen zu sehen.



Projekte und Planer und Bauherren wurden ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit vorbildlich wirken, weil sie eine gestalterisch hochwertige, sozial und ökologisch orientierte Siedlungs- und Landschaftsentwicklung und eine zeitgemäße, mutige und kreative Landschaftsarchitektur fördern. Die Projekte müssen realisiert sein.  Vier Projekte wurden prämiert. Die Preise gingen an Thomas Dietrich, Planergruppe GmbH Oberhausen für das Projekt Schalker Verein Gelsenkirchen, an Ehm Eike Ehrig, L-A-E LandschaftsArchitektur Ehrig & Partner (Bielefeld) für das Projekt Johannisberg Bielefeld, an Ulrike Böhm, bbzl böhm benfer zahiri landschaften städtebau (Berlin) für das Projekt Nordpark Pulheim und an Jutta Wakob, LILL + SPARLA Landschaftsarchitekten (Köln) für das Projekt Familienpark Zoobrücke Köln. Gefördert wurde der Preis von RINN Beton- und Naturstein GmbH.

Fotonachweis: MA:I, Anette Kolkau

Weitere Informationen zum nrw.landschaftsarchitektur.preis 2014


Geschrieben am 11.10.2014 - geändert am 22.10.2014

 

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