Lenné-Preise vergeben, Martin Schmitz, bdla, und Martina Schwarz siegreich in der Aufgabe National

Am 21. November 2014 wurden in der Akademie der Künste im Berliner Hanseatenweg die Auszeichnungen für herausragende Leistungen im größten internationalen Nachwuchswettbewerb für Landschaftsarchitekten, dem Peter-Joseph-Lenné-Wettbewerb, vergeben. Im 225. Jubiläumsjahr des herausragenden Gartengestalters erhielten 15 junge Nachwuchsplanerinnen und Nachwuchsplaner im Bereich der Grünplanung Preise und Anerkennungen.

Eingereicht wurden 65 Arbeiten von insgesamt 113 Entwurfsverfassern, davon 91 aus Deutschland, 20 aus Slowenien, Polen, Schweiz, England, Frankreich und Dänemark. Die drei Aufgaben des Ideenwettbewerbes waren:
Aufgabe A: Berlin, IGA Berlin 2017 – Internationaler IGA-Campus,
Aufgabe B: National, Großfestung Koblenz – Chancen für den Freiraum,
Aufgabe C: International, City of London – Das kulturelle Rückgrat.

Für ihre Arbeit „Festungsringe“ gewannen Martin Schmitz, Hospitant bdla, Masterstudent der Landschaftsarchitektur, TU Berlin, und Martina Schwarz, ebenfalls TU Berlin, den Peter-Joseph-Lenné-Preis in der Aufgabe B: National. Aus dem Juryurteil: "Die Arbeit mit dem Titel Festungsringe schafft es, die vier Festungssysteme - ihre Bauten, Relikte und noch in den Stadträumen vorhandene Spuren - miteinander zu 'Festungsringen' zu verbinden. (…) Den Verfassern gelingt es, mit den vorgeschlagenen Interventionen auf dem städtischen Maßstab wie auch in der konkreten Gestaltung eines Forts sehr gute Lösungen für die komplexe Fragestellung anzubieten. Insbesondere die Idee der vier Festungsringe und mit ihren, nach genauer Anlalyse aufgewerteten und in Beziehung gesetzten Bestandteilen, ist überzeugend und reizvoll umgesetzt. Sie vermag eine neue Lesart in den Koblenzer Stadt- und Landschaftsraum einzuschreiben und mit zurückhaltenden  Eingriffen zu etablieren."

 

 

In jedem der Aufgabenbereiche verlieh die Jury unter Vorsitz von bdla-Präsident Till Rehwaldt den Peter-Joseph-Lenné-Preis mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Für Arbeiten, die besonders qualitätsvolle Beiträge zur Pflanzenverwendung liefern, vergab die Karl-Foerster-Stiftung die Karl-Foerster-Anerkennung mit insgesamt 1500 Euro.

Kooperationspartner waren neben dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten die Akademie der Künste, die TU Berlin, die Beuth Hochschule für Technik Berlin und die Karl-Foerster-Stiftung für angewandte Vegetationskunde.

Der Peter-Joseph-Lenné-Preis des Landes Berlin ist ein Ideenwettbewerb zur Garten- und Landschaftsarchitektur und zur Freiraum- und Landschaftsplanung. Der seit 1965 verliehene Preis richtet sich insbesondere an junge Landschaftsarchitekten, Planer, Wissenschaftler, Architekten und Künstler.

Peter-Joseph-Lenné-Preis 2014

 


Geschrieben am 25.01.2015 - geändert am 19.05.2015

 

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