Parlamentarischer Abend der grünen Verbände: Grün für Stadt und Land

In seiner Erklärung unterstrich der bdla-Präsident die herausragende Bedeutung der „Grünen Infrastruktur“ bei der Anpassung an den Klimawandel, der Förderung der Biodiversität und der Verbesserung der alltäglichen Lebensumwelt der Menschen. © BGL

Parlamentarischer Abend der vier grünen Branchenverbände in Berlin zu Grün in der Stadt und im ländlichen Raum

Unter dem Motto „Grün - Für Stadt und Land“ diskutierten am Abend des 17. April 2018 der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL), der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. und der Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG) mit politischen Vertretern über die ökologische, soziale und ökonomische Bedeutung von Grün in der Stadt und im ländlichen Raum.

Der Einladung der vier grünen Verbände in die "Deutsche Parlamentarische Gesellschaft" folgten 20 Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Staatssekretäre und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesministerien. Ziel der gemeinsamen Veranstaltung der grünen Branchenverbände in der Wertschöpfungskette war es, mit den anwesenden Bundestagsabgeordneten über die politischen Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung in der Stadtentwicklung und im Garten- und Landschaftsbau zu diskutieren.

In diesem Zusammenhang informierten die Präsidenten der Verbände Lutze von Wurmb (BGL), Till Rehwaldt (bdla), Helmut Selders (BdB) und Jürgen Merz (ZVG) über die Perspektiven grüner Städte und Landschaften. Insbesondere bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels kann die gesamte grüne Branche mit ihrem besonderen Know-how wertvolle Lösungsansätze liefern. Zudem sorgt lebendiges Grün in den Städten und im ländlichen Raum für ein attraktives und gesundes Wohnumfeld und die grüne Branche bietet sichere Arbeitsplätze im Mittelstand.

Die Vertreter der vier Verbände diskutierten ebenso mit den Parlamentariern wichtige branchenspezifische Themen wie die Aufstockung des Förderprogramms „Zukunft Stadtgrün“, die Stärkung der „doppelten Innenentwicklung“, die Wettbewerbsgleichheit zwischen öffentlichen und privaten Unternehmen, den Schutz der biologischen Vielfalt sowie die Entschädigungen bei Quarantäneschädlingen und die Pflanzenschutzmittel-Zulassung.

Die rege Diskussion mit den Vertretern aus Politik und Ministerien zeigte, dass sich alle Akteure der Bedeutung des Stadtgrüns für die alltägliche Lebensumwelt der Menschen und der grünen Branche als wichtiger und moderner Wirtschaftsfaktor bewusst sind.


Geschrieben am 17.04.2018 - geändert am 18.04.2018

 

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