Debatte

 

 
Mit Zukunft Landschaftsarchitektur greift der bdla Bayern seit September 2017 regelmässig Themen auf, die den Berufsstand und den Verband beschäftigen.
 
Positionen zu wichtigen Themen und Veranstaltungen finden hier im mehrmonatlichen Rhythmus ebenso Raum wie Portraits aus aktuellem Anlass.
 
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Architects, not architecture. Ein Gespräch über Architekturvermittlung

 
 
Wir wissen ja nicht, wie es Ihnen geht. Wir jedenfalls haben lange auf ein Format wie Architects, not architecture gewartet. Denn auch uns hatte schon lange die Frage beschäftigt, wie sich Architektur einem großen Publikum kurzweilig vermitteln lässt. 
 
Dieses Format spielt so herrlich leicht mit den Themen der Architektur, in dem es die Protagonisten ganz bewusst nicht über ihre Projekte reden lässt. Im Vordergrund steht immer der bzw. die Planerin selbst. Was zuerst merkwürdig klingt, entwickelt eine unerwartete wie wertvolle Dynamik. Hier scheinen vor allem die Prinzipien und Überzeugungen der Macher*innen auf. Das liefert dem Zuhörer oft mehr Denkanstöße als langwierige Referate über einzelne Projekte und deren Details.
 
Wir haben uns mit Fermín Tribaldos, Mastermind hinter „Architects, not architecture“ unterhalten, wie sein Format entstanden ist, was er sich davon erhofft und worauf sich Besucher seiner mittlerweile auch über Deutschland hinaus stattfindenden Veranstaltungen freuen können.

Landschaftsarchitektur eXport: Afrika

In der neuen Ausgabe unserer Veranstaltungsreihe Landschaftsarchitektur eXport widmen wir uns dem Kontinent Afrika (20. Juli, 18:30 Uhr im Vorhoelzer Forum München).

Dorothée Hock von sichtfeld Landschaftsarchitektur aus Frankfurt/Asbach wird über das Projekt Wolkite University Campus Masterplan (Äthiopien) berichten. Gunhild Brandhoff von Brandhoff + Voß Landschaftsarchitekten bdla aus München stellt das Projekt Convention Hotel Convention Center IT-Office-Park Kigali (Ruanda) vor.

Wir haben uns bereits vorab mit den beiden Referentinnen über berufliche und persönliche Erfahrungen vor Ort unterhalten.

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Barrierefreiheit im Außenraum

Die Bayerische Staatsregierung arbeitet seit 2013 intensiv daran, das Thema Barrierefreiheit voranzubringen und hat dabei vor allem Mobilität, Bildung und staatliche Gebäude, die öffentlich zugänglich sind, im Blick.

Wir haben uns mit Christine Degenhart, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer, und Oswald Utz, ehrenamtlicher Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt München unterhalten, wie dieses ehrgeizige Ziel erreicht werden kann und wie weit sie den Prozess fortgeschritten sehen.

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Nachverdichtung - ein Kommentar von Prof. Schöbel, TU München

Klaus Neumann und Tilman Latz vertreten die beiden ‚klassisch’ in der Freiraumplanung 1 konkurrierenden Positionen: Die eine will primär in einem „Kampf um Quadratmeter“ (Martin Wagner 1915) mit standardisierenden Richtwerten Grünflächen sichern; die andere lebenswerte, multifunktionale Stadträume qualifizieren oder „zurückerobern“ (Tilman Latz). Beide ‚klassischen’ Positionen heben die soziale Rolle der Freiraumplanung hervor, und das ist gut. Deutliche Unterschiede gibt es im Verhältnis zur Stadt, geradezu gegensätzlich sind die ‚freiraumpolitischen’ Strategien: geht es um Quantität an Grünfläche oder Qualität von Stadtraum? 

Nachverdichtung - ein Kommentar von Wolfgang Czisch, Münchner Forum

Bei Zuzug und Platzverbrauch ist Verdichtung eine Option. Diese zu einem Gewinn für die Bürger der Stadt zu machen eine Verpflichtung! Was braucht die Stadt? Ein Bekenntnis zu ihr! 
Die Stadtregierung trägt die Verantwortung für Bauraum und Baurecht, um den Bedürfnissen nach Wohnen und den Wünschen nach Entfaltung nachzukommen. Und hierbei ist der Öffentliche Raum unverzichtbarer Bestandteil, ein Begegnungsort ihrer Bürger. Gegenwärtig wird dieses Bedürfnis nicht berücksichtigt, obwohl er die Voraussetzung für Stadtgesellschaft und Demokratie ist. 

Nachverdichtung - ein Gespräch mit Klaus Neumann und Tilman Latz

Die Landeshauptstadt München rechnet mit einem Zuzug von rund 300.000 Neubürgern innerhalb der kommenden 20 Jahre. Doch wo und wie soll dieses Wachstum stattfinden?
 
Wenn man nach der neuesten Untersuchung des Planungsverbandes Äußerer Wirtschaftsraum München geht, scheint Nachverdichtung keine Option, sondern längst eine Unvermeidlichkeit zu sein. „Dem Großraum geht der Baugrund aus“ titelte die Süddeutsche Zeitung bereits im September. Und der Bayerische Rundfunk widmet dem Thema Zukunft unserer Städte heute einen eigenen Thementag.
 
Wir haben Klaus Neumann von realgrün landschaftsarchitekten und Tilman Latz von Latz & Partner um Ihre Einschätzung gebeten, ob und wie Nachverdichtung in einer Metropolregion wie München eigentlich funktionieren kann.

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Warum bdla? Zwei Büros, zwei Meinungen

Zum Auftakt unserer Reihe haben wir uns mit Florian Otto, Mitinhaber von bauchplan ).( sowie mit Norman Riede, Inhaber von Riede Landschaftsarchitektur in Nürnberg unterhalten.
 
Wir wollten wissen, was der Verband aus ihrer Sicht leistet, wie sich Mitgliedschaft eigentlich anfühlt und ob bzw. warum der Berufsverband nach wie vor unersetzlich ist.
 

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© 2018 Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla

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