Niedersachsen+Bremen

Campus Universität Rotterdam Bild: Doris von Dressler

10 Nachrichten - Niedersachsen+Bremen

Fachtagung Grüne Infrastruktur in Stadt und Land - Best practice und Fördermittelkulisse

Das Netzwerk Baukultur in Niedersachsen e. V. möchte mit der Veranstaltung am

29.09.2020 in Verden

mit gelungenen Beispielen die Grüne Infrastruktur in Stadt und Land weiter stärken und insbesondere die Fördermittelakquisition thematisieren.

Nachrichten - Niedersachsen+Bremen · 10. Juni 2020

grünes bremen: Stadtgrün ist systemrelevant

Das Bündnis Lebenswerte Stadt - grünes Bremen hat ein Positionspapier für die Berücksichtigung von Grüner Infrastruktur in Konjunkturprogrammen verfasst.


Die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig Grünflächen, Parks und Kleingärten für die Menschen in der Stadt sind. Das bestätigen u.a. die jüngst veröffentlichten Google-Bewegungsdaten: In Bremen hat die Aufenthaltsdauer in Parks und Grünanlagen im April im Vergleich um 76 % zugenommen. Die hohe Wertschätzung von Stadtnatur und Grün in der Corona-Krise belegt auch eine aktuelle Forsa-Umfrage der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Grün ist systemrelevant für eine Stadtgesellschaft. Grün- und Freiräume leisten gerade in Krisenzeiten einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge und helfen auch, die Akzeptanz der Corona bedingten Beschränkungen zu verbessern. Es gilt daher mehr denn je, die gesundheitsschützenden Funktionen von Grünflächen, Parks und Kleingärten zu sichern und weiter zu entwickeln.

Das Stadtgrün in Bremen ist im Bestand bedroht. Aktuell sind über 80 % der Bäume in Bremen geschädigt oder geschwächt. Bremer Parks und Grünanlagen leiden unter einem dramatischen Sanierungsstau und können ihre Funktionen nur noch eingeschränkt erfüllen. Der Klimawandel und der verstärkte Nutzungsdruck u.a. auch in Folge der Corona-Krise verschärfen das Problem. Der Abbau der Defizite und die Sicherung der grünen Infrastruktur erfordern daher große Anstrengungen, die das Land und die Stadt Bremen bislang vernachlässigt haben. Seit vielen Jahren ist das öffentliche Grün in Bremen unterfinanziert. Im Rahmen der Konjunkturpakete des Landes und des Bundes gilt es jetzt gegenzusteuern, den Sanierungsstau abzubauen und die grüne Infrastruktur krisenfest zu gestalten.

Das Bündnis lebenswerte Stadt – grünes Bremen hält Investitionen in das Bremer Grün in Höhe von mindestens 35 Mio. Euro für notwendig und schlägt konkrete Sofortmaßnahmen vor, die aus den geplanten Konjunkturprogrammen finanziert werden sollten. Das Bündnis macht sieben konkrete Vorschläge zur Berücksichtigung von städtischem Grün in Bremen und Bremerhaven bei den bevorstehenden Konjunkturprogrammen des Bundes und des Landes zur Überwindung der Corona-Krise und ihrer mittel- bis langfristigen Folgen (siehe auch Anlage):

1. Investitionen in Infrastruktur (Rad- und Fußwege, Brücken und Gebäude)
2. Investitionen in Bäume
3. Investitionen in das Grün der Anlagen und Parks
4. Investitionen in Konzepte, Planungen, Steuerung und Koordinierung
5. Investitionen in Ausrüstung
6. Aus- und Weiterbildung
7. Investitionsfonds für nichtöffentliche Parks und Grünanlagen

Das ausführliche Positionspapier „Stadtgrün ist systemrelevant - Grüne Infrastruktur (Grünanlagen, Parks und Kleingärten) in Konjunkturprogrammen berücksichtigen“ findet sich pdf hier zum download (226 KB)


Unterstützt von:

BUND

bdla Landesverband Niedersachsen+Bremen e. V.

DGGL Landesverband Bremen/Niedersachsen-Nord e. V.

VGL Niedersachsen-Bremen e. V.

Nachrichten - Niedersachsen+Bremen · 26. Mai 2020

Kartierschlüssel für Biotoptypen in Niedersachsen - Neuauflage

In Niedersachsen werden Biotopkartierungen auf der Grundlage des von der Fachbehörde für Naturschutz herausgegebenen Kartierschlüssels für Biotoptypen durchgeführt. Der Kartierschlüssel ist ausgerichtet auf flächendeckende und selektive Biotopkartierungen in Niedersachsen in den Maßstäben 1:5.000 und 1:10.000, kann aber auch als Grundlage für Erfassungen in kleineren oder größeren Maßstäben dienen.

Nachrichten - Niedersachsen+Bremen · 29. März 2020

Kinderspielflächenortsgesetz in Bremen

Der Entwurf eines Kinderspielflächenortsgesetzes ist mittlerweile nach Berücksichtigung einiger Stellungnahmen, die im Rahmen des Anhörungsverfahrens abgegeben wurden, geändert worden. U.a. war vom Bündnis "Grünes Bremen" kritisiert worden, dass für WE zwischen 40 und 70 qm nur noch 5 qm Spielfläche/WE vorgeschrieben werden sollten (hier waren es bisher 10 qm). Gefordert wurde, diese Regelung rückgängig zu machen und die „alte“ Festlegung von 10 qm Spielplatzfläche bei WE über 40 qm wie im Vorgängergesetz beizubehalten. Der Gesetzentwurf wird entsprechend angepasst. Die Größe der nutzbaren Spielfläche muss zukünftrig für alle Wohneinheiten mit mehr als 40 m² Wohnfläche einheitlich 10 m² betragen.

Nachrichten - Niedersachsen+Bremen · 06. März 2020

Verbandsöffentliche Vorstandssitzung am 9. März in Hannover

Die nächste Sitzung des Vorstands des Landesverbands N+B findet am Montag, den 9. März 2020 ab 16.00 Uhr in Hannover, Gerberstr. 4, Büro ALAND statt.

Nachrichten - Niedersachsen+Bremen · 27. Januar 2020

Änderung des NTVergG zum 01.01.2020

Mit der Gesetzesänderung wird u. a. der Eingangsschwellenwert des NTVergG auf 20 000 Euro erhöht. Die Schwellenwerte gem. § 106 Abs. 2 Nr. 1 GWB sind ab dem 01.01.2020 z. B. auf 5.350.000 EUR bei Bauaufträgen und 214.000 EUR bei Liefer- und Dienstleistungsaufträgen festgesetzt. Zuwendungsempfänger unterhalb der EU-Schwellenwerte werden aus dem Anwendungsbereich herausgenommen.

Außerdem finden in Niedersachsen mit Inkrafttreten des Gesetzes zum 01.01.2020 nunmehr die Vorschriften der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) sowie der aktuellen Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen, Teil A (VOB/A 2019) Anwendung.

Die nichtamtliche Lesefassung des NTVergG als pdf unter folgendem Link

Nachrichten - Niedersachsen+Bremen · 26. Januar 2020

Stellungnahme zum Entwurf eines Kinderspielflächenortsgesetz für die Stadtgemeinde Bremen

Der bdla Niedersachsen+Bremen hat sich der Stellungnahme des Bündnisses Grünes Bremen zum Entwurf eines Kinderspielflächenortsgesetzes angeschlossen.

Nachrichten - Niedersachsen+Bremen · 18. November 2019

Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Bremischen Architektengesetzes

Der bdla Niedersachsen+Bremen hat gemeinsam mit der ASAP und dem SRL zur Änderung des Bremischen Architektengesetzes Stellung genommen. Darin wird insbesondere begrüsst, dass die Mindeststudienzeiten für die Fachrichtungen der Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung auf 4 Jahre angehoben werden sollen.

Kritisch wird Bezug genommen auf die Leitlinien zu den Ausbildungsinhalten, die nicht dem derzeitigen Ausbildungsstand an deutschen und europäischen Hochschulen entsprechen.

Die gesamte Stellungnahme steht als Download zur Verfügung.

Nachrichten - Niedersachsen+Bremen · 08. November 2019

Gartenperspektiven - Grüne Aussichten für die Baukultur? Ein eindeutiges Ja

10 Jahre Netzwerk Baukultur und 10 Jahre Gartenregion Hannover -  gefeiert wurde mit einem gelungenen und vielseitigen Fest im Arne-Jacobsen-Foyer in den Herrenhäuser Gärten.

Nachrichten - Niedersachsen+Bremen · 08. Oktober 2019

Stellungnahme zum Niedersächsischen Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Bauen, Energie und Klimaschutz hat im Rahmen der Verbändebeteiligung um eine Stellungnahme zum Entwurf der Novelle des NAGBNatSchG gebeten. Für den bdla Niedersachsen+Bremen haben Holger Runge (Planungsgruppe Umwelt), Georg Grobmeyer (ALAND) und Hubertus v. Dressler (Hochschule Osnabrück) eine Stellungnahme verfasst.

Nachrichten - Niedersachsen+Bremen · 29. September 2019