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Freiräume in der wachsenden Stadt - Konferenz "metropolitan open space" beendet

Die Internationale Konferenz "metropolitan open space", durchgeführt anlässlich der IGA Berlin 2017 von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit der IGA Berlin 2017 GmbH, in Kooperation mit dem bdla, ist Geschichte.

Über 150 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet waren nach Berlin gekommen, um vom 18. bis 21. Mai 2017 miteinander in den Austausch zu treten über aktuelle Landschaftsarchitektur, über die Herausforderungen des Jahrhunderts der Städte an die Profession und ihre benachbarten Disziplinen.

Magnete waren der abendliche Empfang im ZK R Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum Schloss Biesdorf und die Besichtigungen nationaler und internationaler Landschaftsarchitektur auf dem 104 Hektar großen IGA-Gelände und in der Metropolenstadt sowie die einzigartigen Begegnungen mit ihren "Machern".

In Vorträgen, Metropolitanen Dialogen und in Workshops ging es am 19. Mai um die sozialen, ästhetischen und ökologischen Qualitäten öffentlicher Räume, wie sie den Charakter einer Stadt prägen (können) und welchen Beitrag sie zur Steigerung der Lebensqualität leisten. Vor allem in wachsenden Städten wird der öffentliche Raum zum Verhandlungs- und Gestaltungsraum der Zukunft.

IGA-Geschäftsführer Christoph Schmidt bezeichnete die IGA Berlin 2017 als "Ideen- und Impulsgeberin, eine international ausgerichtete Plattform für den Dialog der Weltkulturen und ein Labor für Innovation und nachhaltige grüne Infrastruktur".

Für bdla-Präsident Till Rehwaldt wurden und werden "die einzigartigen gesundheitlichen, kulturell-ästhetischen, sozialen, ökonomischen und integrativen Funktionen des Stadtgrüns einmal mehr durch die IGA abgebildet". Und das auch noch im internationalen Maßstab - vermittelt durch Keynotsprecher Christophe Teboul, Ville de Paris, und die Planer der IGA-Gartenkabinette, die aus Brasilien, Libanon, Südafrika, Thailand, China und Australien angereist waren.

Till Rehwaldt ging in seinen Abschlussworten noch einmal auf das Gehörte ein und brachte es für sich auf den Punkt: "Wir leben in einer Zeit, die Markierungen setzt: Dankbar bin ich für die Anregung von Christophe Teboul aus Paris, die Stadt endlich wieder für ihre Bewohner, für die Menschen zu qualifizieren. Das ist eine Aufgabe, die endlich auch im Weißbuch 'Stadtgrün' der Bundesregierung ihre Entsprechung gefunden hat."

Am 2. Konferenztag wurde der Diskurs der Konferenz nach draußen verlegt. Die internationalen LandschaftsarchitektInnen der IGA Berlin 2017 führten durch ihre konzeptionellen Gärten. Beim anschließenden "Walk & Talk" erschlossen sich die Teilnehmer die verschiedenen Aspekte der IGA Berlin.

Dazu gehörten: "Von der Vision zur Internationalen Gartenausstellung" mit den Planern der IGA, geskes hack Landschaftsarchitekten, "Kunst auf der IGA" mit der Kunsthistorikerin und Direktorin des ZK R, Katja Aßmann, "Nachhaltige Zertifizierung der IGA Berlin" mit Markus Gnüchtel, GTL Landschaftsarchitekten, bdla, und "Der Christliche Garten in den Gärten der Welt" mit Marianne Mommsen, relais Landschaftsarchitekten.

Am Sonntagvormittag, 21. Mai, luden Mitglieder des bdla Berlin-Brandenburg in vier zeitgenössische Freiraumprojekte der Hauptstadt ein. Die "Rekonstruktion der Freianlagen der Welterbestätte Hufeisensiedlung" war Gegenstand des Rundgangs mit Jens Henningsen, Henningsen Landschaftsarchitekten.

Klaus-Peter Hackenberg führte Interessierte über den Schulhof Silbersteinstraße; die Integration des ehemaligen Güterbahnhofes Neukölln in ein Schul- und Freizeitgelände war das Thema. Ihr freiraumplanerisches Gesamtkonzept "Campus Charlottenburg - verlängerte Herztallee" für die zentrale Erschließungsachse des Hauptcampus der TU Berlin erläuterten die Planer von Treibhaus Landschaftsarchitektur.

In der Wohnanlage "The Garden" in der Chausseestraße 57 - 60 versammelten sich "Pflanzplaner" um Elisabeth Gruennagel, TOPOTEK1, die das Freiraumkonzept des Büros für die 7.000qm Freifläche vom Gartenraum bis zu den Dächern vorstellte.

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