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bdla startet bundesweite Erhebung der Studien- und Absolventenzahlen

Hochschulen um Mitwirkung gebeten.

Wie in fast allen Branchen verschärft sich auch in der Landschafts- und Freiraumplanung der Fachkräftemangel. Die Baukonjunktur läuft gut und die Babyboomer gehen nach und nach in Rente, was den Mangel verschärft. Planungsbüros und Grünverwaltungen suchen sowohl nach Berufseinsteigern als auch nach erfahrenen Diplom-Ingenieuren.

„Die Herausforderungen unserer Zeit, u.a. Klimawandel und Klimaanpassung, brauchen die Kompetenz der Landschaftsarchitekten“, beschreibt bdla-Präsident Till Rehwaldt die Situation. „Gut ausgebildete Fachleute haben beste Berufsaussichten und werden händeringend gesucht. Der bdla wird sich verstärkt um den beruflichen Nachwuchs bemühen.“ Bis Ende des Jahres konkretisieren Präsidium und Landesgruppen des bdla die Verbandsstrategie zur Nachwuchswerbung. Entscheidend wird vor allem sein, dass die Zahl derer, die ein Studium der Landschaftsarchitektur beginnen und erfolgreich abschließen, gesteigert werden kann.

Im Arbeitskreis Ausbildungswesen des bdla wurde bereits im März 2019 die Entwicklung der Absolventenzahlen wie auch der Zahl der Studienanfänger an deutschen Hochschulen diskutiert. Dabei fällt auf: Es gibt keinerlei verlässliche Angaben, wie viele junge Menschen ein Studium der Landschaftsarchitektur aufnehmen und erfolgreich beenden.

Der Arbeitskreis Ausbildungswesen initiiert daher eine Umfrage an allen deutschen Hochschulen mit Studiengängen der Landschaftsarchitektur. Ziel ist, eine bundesweite Statistik mit Zahlen zu Studienanfängern wie auch Absolventen zu erstellen. Abgefragt wird das Jahr 2018, möglichst auch zurückreichend bis zum Jahr 2013, um die Entwicklung der letzten Jahre abbilden zu können. In der Auswertung der Daten wird zwischen Bachelor- und Masterstudium auf der einen und zwischen Fachhochschule und Universität auf der anderen Seite unterschieden.

Der bdla ruft alle deutschen Hochschulen mit Studiengängen der Landschaftsarchitektur zur Mitwirkung auf. Ein entsprechender Fragebogen wird auf www.bdla.de bereitgestellt. Zugesichert wird die streng vertrauliche Handhabung der jeweiligen Zahlen.

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