2. bdla-Pflanzplanertage in München 2018

Die bdla-Pflanzplanertage vermittelten am 2. und 3. März 2018 einen umfassenden Überblick über die wesentlichen Entwicklungen in der Planung von Gehölz- und Staudenpflanzungen. Die Fortbildungsveranstaltung des bdla zählte über 300 Teilnehmer aus Planungsbüros und Behörden, aus der Baumschulwirtschaft und dem Garten- und Landschaftsbau.


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© 2018 • Franziska Husung • Franziska Husung

Am 2. und 3. März 2018 fanden die 2. bdla-Pflanzplanertage in München statt.

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Im Namen des bdla begrüßte Irene Burkhardt, Vizepräsidentin des Verbandes, die über 300 Teilnehmer.

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Für den Kooperationspartner Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau begrüßte dessen Vizepräsident Joachim Eichner, Sulzbach, die Gäste im Kolpinghaus.

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Mit großem Interesse folgten die Anwesenden den Begrüßungsworten von Dr. Eric Veulliet.

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Der seit Oktober 2017 im Amt befindliche Präsident der Hochschule-Weihenstephan „schwört“ auf das "Know-how aus Bayern im Bereich der grünen Themen“.

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Dann übernahm Prof. Dr. Swantje Duthweiler, Professorin für Pflanzenverwendung, Fakultät Landschaftsarchitektur, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, und bdla-Fachsprecherin Pflanzenverwendung. Sie schuf mit ihrem Vortrag zu „Aktuellen Entwicklungen in der Pflanzplanung in der Landschaftsarchitektur“ die Überleitung zum ersten Themenblock „Pflanzung, Pflege, Ausschreibung und Abnahme“.

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Diesen eröffnete Roland Großberger, Großberger Beyhl Partner Landschaftsarchitekten, München, mit seinem Vortrag „Tipps für die Ausschreibung, Vergabe und Abnahme von Pflanzungen“.

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Die Skripte waren jederzeit zur Hand.

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Peter Schlinsog aus dem Baureferat der Landeshauptstadt München referierte über „Pflanzqualitäten von Gehölzen“.

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Prof. Dr.-Ing. Ferdinand Ludwig von der TU München führte zu Baubotanik aus und zeigte „Neue Wege grüner Architektur“ auf, …

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… was sofort viele zum Nachfragen anregte.

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Pausenatmosphäre

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Die Brezn darf nicht fehlen.

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Zeit auch, um sich bei dem Förderer Berliner Seilfabrik nach den neuesten Produkten zu erkundigen.

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Peter Berg, GartenLandschaft Berg, lieferte seine Erfahrungen aus „Pflanzungen im Hausgarten“.

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Seine Begeisterung für Natur und Grün „schwappte“ auch auf die Zuhörer über.

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Dr. Peter Wattendorf, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, stellte in seinem Vortrag „Pflanzungen von Gehölzen auf rekultivierten Deponieflächen“ vor.

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Und wurde anschließend sofort ins Gespräch verwickelt.

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Durch die Bank gut?!

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In den Themenkomplex „Pflanzenverwendung zwischen Gartendenkmalpflege und Klimawandel“ speiste Prof. Dr. Hartmut Troll, Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, seinen Beitrag über „Pflanzkonzepte in der Gartendenkmalpflege“ ein.

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Über den „zukunftsweisenden Umgang mit der Gehölzvegetation historischer Gärten in Zeiten des Klimawandels“ informierte im Anschluss Prof. Dr. Nobert Kühn von der TU Berlin.

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Applaus für alle Referenten und die Moderatorin Swantje Duthweiler.

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Der 2. Veranstaltungstag startete mit Vorträgen zum Themenblock „Kreativität und Entwurf in der Pflanzplanung“. Das Wort hatte als Erster Prof. Dr. Anders Dam, Universität Kopenhagen, der „Raingarden und Pflanzkonzepte für Regenwasserversickerungsanlagen“ vorstellte.

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Wie individuelle Raumstrukturen mittels Vegetation anlegt werden könnte, war Thema des Vortrags von Manuel Sauer, Terramanus Landschaftsarchitektur, Bonn. Der mehrfache Buchautor beschrieb anschaulich, untermauert von eindrucksvollen Bildern, wie Pflanzen in Hausgärten durch die Planung von Landschaftsarchitekten Räume bilden, Räume bestimmen und Räume formen.

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Wie es ihren Büros gelungen ist, im partizipativen Planungsprozess wagnisART „Atmosphären zu entwerfen“, berichteten Florian Otto, bauchplan ).(, München, und Prof. Maria Auböck, Auböck + Kárász, Wien.

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Pflanzkonzepte gemeinsam mit Bewohner entwickeln – dazu gab es jede Menge Fragen.

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Prof. Irene Lohaus nahm voraus, was Gegenstand der abschließenden Exkursion wurde, die Pflanzplanung im neuen Westpark Augsburg (s. http://www.lohauscarl.de/html/p14_augsburg_sheridan.html9). Die farbenfrohen Impressionen aus Sheridanpark, Sullivanpark, Supplypark und Reesepark hatten die Teilnehmer parat, als sie wenig später knöcheltief im Schnee im Westpark standen.

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Vor dem letzten Themenblock „Pflanzenkenntnisse“ noch eine Auffrischung am Stand von Bruns Pflanzen.

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„Stauden für prärieartige Pflanzungen in öffentlichen wie privaten Freiräumen“ stellte zum Abschluss Prof. Cassian Schmidt, Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof, Weinheim, in Wort und Bildern vor.

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Zum Ende der 2. bdla-Pflanzplanertage gilt den Förderern Berliner Seilfabrik, Bruns Pflanzen und Runge sowie den Kooperationspartnern BdB, BdS, BGL und der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf ein herzliches Dankeschön.

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Mit dem Bus ging es nach Augsburg.

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Ankunft in „Weiten Graslandschaften“ im verschneiten Westpark.

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Die Parkidee der „Amerikanischen Landschaften“ erläutern Friedrich Pimpl, Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen, Augsburg, Prof. Irene Lohaus, LohausCarl, und Prof. Cassian Schmidt, Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof (v.l.n.r.).

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Die Zwischenräume sind besondere Orte mit Sport- und Spielanimationen und / …

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… oder besonderen Pflanzungen, die amerikanische Landschaftsausschnitte interpretieren, wie dichte Baumhaine oder …

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oder topographische Verwerfungen mit Bezug zur Wertachaue oder …

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Präriestauden.

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Bauminseln

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Vermessen

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„Fingerprobe“

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Skatehügel im Sheridanpark

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Der neue Westpark ist die größte zusammenhängende Grünanlage, die in Augsburg seit mehr als 100 Jahren gebaut wurde. Damit entsteht auf rund 60 Hektar ehemaliger militärischer und ziviler Flächen der Amerikaner ein Naherholungsgebiet für die Bewohner der kreisfreien Großstadt im Südwesten Bayerns.

 


© 2018 Bund Deutscher Landschaftsarchitekten bdla

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