Workshop des Arbeitskreis Landschaftsforschung: Zwischen Individualität und Repräsentativität: Erfassung & Bewertung von Landschaften

Ort

Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Höxter

Datum

17. - 18. September 2020

Veranstalter

Arbeitskreis Landschaftsforschung & Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Workshop des Arbeitskreis Landschaftsforschung: Zwischen Individualität und Repräsentativität: Erfassung & Bewertung von Landschaften

Ort

Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Höxter

Datum

17. September 2020

Veranstalter

Arbeitskreis Landschaftsforschung & Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe

20 Jahre nach Unterzeichnung der Europäischen Landschaftskonvention (ELC) zeigen sich in Europa erste Ergebnisse. Die ELC enthält eine innovative Definition von Landschaft als „an area, as perceived by people, whose character is the result of the action and interaction of natural and/or human factors“. Obwohl Deutschland die Konvention nicht ratifiziert hat, übt diese Definition auch hier zu Lande großen Einfluss auf das Verständnis von und den Umgang mit Landschaften aus. Zwar zeugt sie von einem sozialkonstruktivistischen Verständnis, das davon ausgeht, dass es individuelle oder gruppenspezifische Wahrnehmungen von Landschaften gibt. Für die Entwicklung bzw. Gestaltung von Landschaften stellt sich allerdings die Frage, wie in kollektiven Planungs- und Entscheidungsprozessen damit umgegangen werden kann. Kurz gesagt: Wie viel Individualität ist möglich und wie viel Repräsentativität wird benötigt? Teil der ELC ist ebenso eine Verpflichtung zur Erfassung und Bewertung von Landschaften unter Berücksichtigung interessierter Akteure sowie ein Austausch der Mitgliedsstaaten über Erfahrungen mit unterschiedlichen Bewertungsmethoden. Diesbezüglich ist zu fragen, ob ein verändertes Verständnis von Landschaft auch zu einem veränderten Umgang mit oder gar zur Entwicklung neuer Methoden in Deutschland geführt hat oder zukünftig führen sollte. Der Fokus des diesjährigen Workshops des Arbeitskreis Landschaftsforschung soll auf der praktischen Anwendbarkeit, also der Erfassung und Bewertung von Landschaften liegen. Dieses Thema ist trotz der Fülle an bereits vorhandenen Methoden durch veränderte Datenverfügbarkeit, Digitalisierung und Rahmenbedingung weiterhin von Bedeutung und Aktualität. Dabei sollen zum einen Methoden zur Erfassung und Bewertung von Landschaften vorgestellt und diskutiert, zum anderen aber auch die Erprobung dieser in der Planungspraxis diskutiert werden.

Derzeit sind wir auf der Suche nach Beiträgen für den Workshop, die diesem Themenfeld entsprechen. Bitte senden Sie Themenvorschläge (kurzes Abstract mit max. 300 Wörtern) bis zum 31.03.2020 an Franziska Bernstein (franziska.bernstein@th-owl.de) oder Boris Stemmer (boris.stemmer@th-owl.de). Bis Ende April 2020 wird die Auswahl der Vorträge für das Workshop-Programm getroffen und den Teilnehmer*innen mitgeteilt. Bei Rückfragen oder zur Anmeldung wenden Sie sich gerne bei Franziska Bernstein (franziska.bernstein@th-owl.de).

Information und Anmeldung
www.landschaftsforschung.de/veranstaltungen.html

E-Mail-Kontakt
franziska.bernstein@th-owl.de

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