Intensive Gespräche und fachliche Diskussionen führte der Arbeitskreis Ausbildungswesen am 21. und 22. November 2025 in Berlin. Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen in Studium und Lehre der Landschaftsarchitektur, strukturelle Veränderungen an Hochschulstandorten sowie Fragen der Sicherung der Ausbildungsqualität.
Vertreter:innen der BHT stellten die Studiengänge Landschaftsarchitektur, Landschaftsbau und Grünflächenmanagement (dual) sowie Urbanes Pflanzen- und Freiraummanagement vor. Von besonderem Interesse für die Arbeitskreismitglieder waren der ausgeprägte Praxisbezug, projektorientierte Lehrformate und die enge Verzahnung mit Praxispartnern wie Berufsschule und Garten- und Landschaftsbau. Ebenfalls positiv vermerkt wurden die weiterhin hohen Bewerberzahlen.
Vor dem Hintergrund angekündigter Mittelkürzungen bei der Landschaftsarchitektur an der TU Berlin durch den Berliner Senat betonte der Arbeitskreis die Bedeutung sowohl universitärer als auch hochschulischer Ausbildungsangebote und sprach sich für einen verstärkten Austausch zwischen TU Berlin und BHT aus. Im Weiteren ging es um Reakkreditierungsverfahren, Neubesetzungen von Professuren, geplante neue Studienangebote sowie Standortverlagerungen. Es bestehen an einzelnen Standorten Unsicherheiten durch Sparmaßnahmen, vakante Professuren oder strukturelle Neuordnungen. Intensiv diskutiert wurde, wie die Ausbildungsqualität dauerhaft gesichert werden kann – bei weiterhin hohen Bewerberzahlen für das Studium der Landschaftsarchitektur.
Am 24. April 2026 wird der erste Hochschultag Landschaftsarchitektur in Berlin stattfinden. Gemeinsam mit der Bundesfachschaft Landschaft, der Hochschulkonferenz Landschaft und dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau werden derzeit Workshops zu Know-how-Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis, zur Sicherung von Hochschulstandorten sowie zur Kompetenzbildung vorbereitet.
Quelle: bdla-Verbandszeitschrift "landschaftsarchitekt:innen" 1/2026
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