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Arbeitskreis Gartendenkmalpflege: Schnittstellen mit Naturschutz und Forstwirtschaft

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Am 4. Mai 2026 traf sich der Arbeitskreis Gartendenkmalpflege in der bdla-Bundesgeschäftsstelle in Berlin zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr. Ein Schwerpunkt der Sitzung war das Spannungsfeld zwischen Gartendenkmalpflege, Naturschutz und Forstwirtschaft.

Diskutiert wurde, wie unterschiedliche fachliche Anforderungen und Interessen im Umgang mit historischen Gartenanlagen besser zusammengeführt werden können. Insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels und der zunehmenden Herausforderungen für den Erhalt historischer Gehölzbestände gewinnt die Abstimmung zwischen den beteiligten Disziplinen an Bedeutung. Der Arbeitskreis war sich einig, dass tragfähige Lösungen nur auf einer gemeinsamen fachlichen Grundlage entwickelt werden können und der interdisziplinäre Austausch hierfür weiter gestärkt werden sollte. Die Diskussion soll in den kommenden Sitzungen fortgeführt und weiter vertieft werden, um die gemeinsame Position zu schärfen.

Darüber hinaus befasste sich der Arbeitskreis mit der Gartendenkmalpflegerischen Zielplanung. Ausgehend von den positiven Erfahrungen mit einer Fortbildungsreihe des bdla Mecklenburg-Vorpommern tauschten sich die Mitglieder darüber aus, wie entsprechendes Fachwissen künftig noch breiter vermittelt und der fachliche Austausch zu diesem Instrument gestärkt werden kann. Die Gartendenkmalpflegerische Zielplanung bildet als qualifizierter Fachbeitrag eine wesentliche Grundlage für den denkmalgerechten Umgang mit historischen Gärten und Parkanlagen. Sie bewertet historische Anlagen, formuliert Leitbilder für deren zukünftige Entwicklung, Restaurierung und Pflege und schafft damit eine fundierte Basis für nachfolgende Planungs- und Entscheidungsprozesse.


Quelle: bdla-Verbandszeitschrift "landschaftsarchitekt:innen" 2/2026

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