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Arbeitskreis Pflanzenverwendung: Perspektiven für die Pflanzplaner:innen-Gespräche und fachpolitische Strategien

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Zur Sitzung am 24. November 2025 stellte der Arbeitskreis Pflanzenverwendung zentrale Weichen für kommende Aktivitäten – inhaltlich wie organisatorisch. Im Fokus standen die Weiterentwicklung der Pflanzplaner:innen-Gespräche sowie eine neue fachpolitische Initiative.

Die Gespräche 2026 in Hamburg werden erneut ein breites Spektrum aktueller Themen aufgreifen, unter anderem: Pflege aus Verwaltungssicht, Baum- und Bodenschutz auf Baustellen, der Einsatz verschiedener Mulchmaterialien sowie Aspekte der Insektenvielfalt auf heimischen und nicht-heimischen Pflanzen-arten. Ergänzend sind vier Exkursionen vorgesehen, um einer größeren Zahl an Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick zu ermöglichen. Geplant sind unter anderem Touren zum Grünen Bunker St. Pauli und durch den Park Planten un Blomen.

Für 2027 ist eine Anbindung der Veranstaltung an die Internationale Gartenausstellung im Ruhrgebiet geplant. Der Auftakt soll im Haus der Technik in Essen stattfinden, der zweite Veranstaltungstag ganz im Zeichen von Exkursionen zu den IGA-Gärten stehen – analog zum erfolgreichen Format bei der BUGA 2023 in Mannheim. Weihenstephan wurde mit Blick auf das 80-jährige Jubiläum des Sichtungsgartens als möglicher Austragungsort für 2028 genannt. Für 2029 ist eine Verknüpfung mit der BUGA im Mittelrheintal im Gespräch.

Strategisch zielt der Arbeitskreis auf eine stärkere fachpolitische Positionierung. Ein angedachtes Positionspapier zum Thema Gesundheit und Pflanzenverwendung soll den Beitrag vielfältiger und qualitätsvoller Pflanzungen zur urbanen Lebensqualität verdeutlichen. Die Erarbeitung erfolgt in einer offenen Arbeitsgruppe und soll beim nächsten Treffen konkretisiert werden


Quelle: bdla-Verbandszeitschrift "Landschaftsarchitekten" 1/2026

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