Am 25. Juni 2026 befasste sich das bdla-Präsidium in Berlin im Rahmen seiner Sitzung mit zentralen Themen der Verbandsentwicklung. U.a. ging es um die Beitragsstruktur, die Stärkung von Fortbildung und Nachwuchsförderung sowie die strategische Ausrichtung der politischen Interessenvertretung.
Im Nachgang der Beiratssitzung wurde die Einrichtung einer AG erörtert, die die bestehende Beitragsordnung vor dem Hintergrund veränderter Büro- und Wirtschaftsstrukturen überprüfen und bis zur nächsten Beiratssitzung einen Reformvorschlag erarbeiten soll. Ziel ist es, die Beitragsstruktur zeitgemäß weiterzuentwickeln und an die heutigen Rahmenbedingungen anzupassen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Qualifizierung und Nachwuchsförderung. Das Präsidium beauftragte die Bundesgeschäftsstelle mit der Umsetzung einer bundesweiten Umfrage zu Fortbildungsangeboten, um Bedarfe systematisch zu erfassen und daraus Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Fortbildungsangebots im bdla und seinen Landesgruppen abzuleiten. Zugleich zog das Gremium eine positive Bilanz des Hochschultags Landschaftsarchitektur 2026. Die große Resonanz aus Hochschulen, Planungsbüros, Verbänden und Kommunen sowie der Wunsch nach einer Fortsetzung führten zu der Entscheidung, das Format künftig im zweijährigen Turnus auszurichten.
Mit Blick auf die fachpolitische Arbeit wurde zudem die Klausursitzung des Präsidiums im November vorbereitet. Unter dem Leitthema „Politische Vertretung auf Bundes- und Landesebene“ soll gemeinsam mit Fachsprecher:innen und den Vorsitzenden der Landesgruppen eine abgestimmte Strategie für die politische Interessenvertretung des Verbandes entwickelt werden.
Quelle: bdla-Verbandszeitschrift "landschaftsarchitekt:innen" 2/2026
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