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Tomorrow Land:scape in der Berliner ufa-Fabrik

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Erfolgreicher Hochschultag Landschaftsarchitektur des bdla 

Der erste Hochschultag Landschaftsarchitektur verbuchte einen großen Erfolg und überregionales Interesse: Rund 180 Teilnehmende aus Hochschulen, Planungsbüros, Verbänden, Kommunen und der Studierendenschaft kamen am 24. April 2026 in der ufa-Fabrik in Berlin zusammen, um über die Zukunft von Studium, Lehre und Berufspraxis in der Landschaftsarchitektur zu diskutieren. Die Veranstaltung führte der Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen bdla durch in Zusammenarbeit mit der Bundesfachschaft Landschaft (BuFaLa), der Hochschulkonferenz Landschaft (HKL) und dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL).

Hochschultag Landschaftsarchitektur am 24. April 2026 in der ufa-Fabrik in Berlin. © bdla

Zum Auftakt stand die Frage im Raum, warum es einen Hochschultag Landschaftsarchitektur überhaupt braucht. Und sofort kamen Aspekte wie die Bedeutung von Interdisziplinarität, künftige Aufgaben von Hochschulen und Universitäten vor dem Hintergrund immer komplexer werdender Planungsanforderungen, Praxisbezug im Studium sowie berufliche Rahmenbedingungen für ein gemeinsames Miteinander aufs Tapet, zu denen sich im Rahmen von Workshops in kleinerem Kreis noch rege ausgetauscht wurde. Für bdla-Präsident Prof. Stephan Lenzen war eines glasklar: „Das Format ist für mich jetzt schon ein Erfolg. Wir kommunizieren heute hier miteinander im Trialog, damit ist das wichtigste Ziel erreicht“.

Im Trialog kommunizieren
Auf sechs Mitmach-Sessions verteilt, diskutierten Studierende, Planer:innen und Lehrende zentrale Zukunftsthemen – darunter die Entwicklung der Hochschulstandorte, der Einfluss von KI und Digitalisierung auf Lehre und Praxis, Kompetenzprofile für den Berufseinstieg, Bauwende und Transformationsprozesse, faire Übergänge vom Studium ins Arbeitsleben sowie der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Dass Bauwende und Transformation unumstößlich mit Demokratie zusammenhängen und in der Folge Landschaftsarchitektur auch politisch ist, war eine Erkenntnis aus dem Workshop „Wind of change“, den Prof. Sebastian Sowa, bdla-Präsidium, moderierte. „Wir müssen uns in die gesellschaftlichen Debatten einbringen und nicht nur mit Bild und Wort, sondern auch mit Tat, und Räumen schaffen, wo sich Menschen begegnen,“ so sein Fazit. Allen Workshops gemein war die Erkenntnis, wie vielfältig die Herausforderungen für Hochschulen und Berufspraxis sind, und das Bekenntnis, diese gemeinsam anzugehen.

Output aus dem Workshop "Wind of change: Von der Bauwende zu Design of Democracy - wie lassen sich Transformationsprozesse neu denken?". © Kendra Busche

Mehr strategische Zusammenarbeit
Beim Abschlusspanel wurde ein kurzes Feedback aus den einzelnen Workshops vorgestellt. Die begleitende Mentimeter-Umfrage erbrachte zudem Aufschluss über Forderungen nach mehr strategische Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Berufsverband und Praxis, ein aktiverer Umgang mit den Herausforderungen von KI und Digitalisierung, die Verbindung von generalistischen und spezialisierten Kompetenzen sowie offene Diskussionskulturen, demokratische Verantwortung und stärkere Transferstrukturen zwischen Forschung und Anwendung. Prof. Dr. Antje Backhaus, bdla-Präsidium, zeigte sich begeistert, „dass wir es geschafft haben, so viele zusammenzubringen zu den Themen, die der bdla gesetzt hat. (…) Wir haben eine tolle Diskussionskultur erlebt und viele spannende Beiträge von Hochschullehrenden Studierenden und Praktiker:innen gehört.“

Zum Abschluss gab es noch eine Party mit Matchmaking, die den Hochschultag beschwingt ausklingen ließ. 

Das durchweg positive Echo der Teilnehmenden bestätigt den gelungenen Start des Formats. Daher soll der Hochschultag Landschaftsarchitektur wiederholt und als Plattform für den bundesweiten fachlichen Austausch zwischen Berufsnachwuchs und Profession weiterentwickelt werden.

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