Ausgezeichnete Bachelor- und Masterarbeiten 2025

© Johanna Herbst
Gartendenkmalpflegerisches Konzept für den historischen Eingangsbereich des Sichtungsgartens Weihenstephan
Bachelorthesis an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Lehrstuhl Landschaftsarchitektur / Schwerpunkt Freiraumplanung. Verfasserin: Johanna Herbst. Betreuer:innen: Prof. Dr. Swantje Duthweiler, Prof. Ingrid Schegk
Abstract
In zwei Jahren feiert der Sichtungsgarten Weihenstephan sein 80-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass ist neben einer Ausstellung mit historischen Unterlagen und Plänen aus der Zeit Richard Hansens auch die Wiederherstellung des historischen Eingangsbereiches im südöstlichen Teil des Gartens geplant. Als Grundlage für dieses Vorhaben wird die Bachelorarbeit „Gartendenkmalpflegerisches Konzept für den historischen Eingangsbereich des Sichtungsgartens Weihenstephan“ genutzt. Betrachtet wird hierbei die Zeit von 1947 bis 1977, in der Professor Richard Hansen den Sichtungsgarten gründete, leitete und maßgeblich prägte.
Im Rahmen der Arbeit soll die Entwicklung des Sichtungsgartens sowie die Gestaltung des historischen Eingangsbereichs im südöstlichen Teil des Sichtungsgartens genauer beleuchtet werden. Ein weiteres Ziel dieser Arbeit ist neben der Erstellung eines gartendenkmalpflegerischen Konzepts auch die Erarbeitung eines Pflanzplans für den Mauergarten in Stil Richard Hansens. Dieser befindet sich im historischen Eingangsbereich an der heutigen Kreuzung der Straßen „Am Staudengarten“ und „Thalhauser Straße“.
Für die Ausarbeitung der Arbeit wurden vor allem Nachlassunterlagen Hansens, bestehend aus historischen Karteikarten, Plänen, Dias und Fotos aus dem „Archiv der Weihenstephaner Gärten“ genutzt. Ergänzend dazu wurden Zeitzeugeninterviews mit Stephan Hansen, Prof. Dr. Michael Goecke, Friedhold Gaissmaier und Günther Wanck geführt sowie historische Luftbilder ausgewertet. Anhand dieser vielfältigen Quellen konnte die Entwicklung des Sichtungsgartens sowie des Mauergartens als Vertiefungsbereich genauer beleuchtet werden.
Darüber hinaus konnte basierend auf verschiedenen historischen Plänen auch die historische Wegeführung rekonstruiert werden. Im erarbeiteten Pflanzplan für den Mauergarten werden Erkenntnisse aus Fotos, Dias und Hansens Fachbücher über die Lebensbereiche der Stauden festgehalten und dargestellt. Als Inspiration für die Anordnung und Formsprache der verschiedenen Staudenkombinationen diente ein historischer Pflanzplan aus dem Jahr 1957.
Begründung der Preiswürdigkeit
Die Bachelorarbeit von Johanna Herbst greift ein Thema auf, dass in dieser gartendenkmalpflegerischen Fragestellung hochaktuell ist. Wie kann man zentrale gartendenkmalpflegerische Werte bei grober Quellenlage über Analogien in zukünftigen Planungen erlebbar machen?
In ihrer Bachelorarbeit analysiert Johanna Herbst sehr genau die entscheidenden Elemente und Konzepte von Richard Hansen, erforscht in einer intensiven Archivarbeit die kulturgeschichtlichen und pflanzenkundlichen Bausteine und setzt sie gestalterisch sehr wirkungsvoll zu neuen Vegetationsbildern für den Sichtungsgarten als Vorbild für das Stadtgrün zusammen.
Die Arbeit hat in Inhalt und grafischem Aufbau eine herausragende Qualität und zeichnet sich durch einen theoretischen und einen gestalterisch-pflanzplanerischen Teil aus.

© Merlin Pott
Hydrate Backnang. Wasser für die Stadt
Bachelorthesis an der TU München, Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und Transformation. Verfasser: Merlin Pott. Betreuer: Prof. Dr. Udo Weilacher
Abstract
Die Bachelorarbeit „Hydrate Backnang. Wasser für die Stadt“ von Merlin Pott widmet sich dem IBA’27-Projekt Backnang West und entwickelt das ehemalige Industriequartier zu einem klimaresilienten, wassersensiblen Stadtbaustein weiter. Ausgangspunkt ist die Murr, deren landschaftliche, städtebauliche und ökologische Bedeutung neu interpretiert wird. Der Entwurf versteht den Fluss nicht nur als räumliches Motiv, sondern als „blaues Nervensystem“, das über sichtbare Wasserlinien und dezentrale hydrologische Impulsknoten tief in das Quartier hineinwirkt.
Die Arbeit untersucht das Areal anhand der drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales und identifiziert fünf zentrale Herausforderungen: die baulich bedingte fehlende Zugänglichkeit zum Fluss, die geringe städtebauliche Sichtbarkeit des Quartiers, die hohe Versiegelung ehemaliger Industrie- und Parkplatzflächen, die Hochwassergefährdung sowie die verlorene Flussidentität Backnangs. Das daraus entwickelte Konzept vernetzt die Murr als zentralen Wasser-Nervenstrang mit einem peripheren sichtbaren Wasserleitsystem im Außenraum. Wie in einem Nervensystem werden an wichtigen Knotenpunkten im Projektgebiet Wassersysteme für Retention, Kühlung und Bewässerung zu „funktionalen Cortexen“ verknüpft, an denen urbane Hauptfunktionen wie Wohnen, Arbeiten, Versorgen und Erholen organisiert werden. So entsteht eine enge, klimawirksame Verschränkung zwischen Wasser und Stadt, die die historische Beziehung Backnangs zum Fluss erneuert. Eine zum Flussraum orientierte Bebauungsstruktur erhöht die Präsenz der Murr im Stadtbild, während neue Wegeverbindungen das Gebiet öffnen und an die umliegenden Quartiere anbinden. In der Flussschleife werden versiegelte Parkflächen umfassend entsiegelt und zu Retentionsräumen umgestaltet, sodass eine selbstdynamische Schwemmlandschaft entsteht, die sowohl dem Hochwasserschutz dient als auch die Ökosysteme stärkt.
Begründung der Preiswürdigkeit
Die sehr gut ausgearbeitete Bachelorthesis „Hydrate Backnang. Wasser für die Stadt“ von Merlin Pott überzeugt durch den klug konzipierten und entwerferisch sehr gut umgesetzten Ansatz, ein ehemaliges Industrieareal in ein klimaresilientes, sozial ausgewogenes und ökologisch regeneratives Stadtquartier zu transformieren. Die innovative Idee eines „blauen Nervensystems“, das den Fluss Murr über sichtbare Wasserverbindungen und hydrologische Impulsknoten tief ins Viertel integriert, schafft neuartige Symbiosen zwischen nachhaltigem Hochwasserschutz, sozial gerechter Stadtentwicklung und Landschaftsgestaltung. Die Qualifikation ökologisch wertvoller Areale und die Schaffung von neuen Retentionsflächen an der Murr tragen entscheidend zur Überflutungsresilienz bei. Gleichzeitig wird der ehemals industriell geprägte Stadtteil Backnang West durch attraktive Naherholungsflächen mit vielfältigen Aufenthaltsmöglichkeiten bereichert, die die kulturhistorisch und kulturlandschaftlich geprägte Identität des Stadtteils hervorheben. Dem Verfasser gelingt es mit ästhetisch ansprechenden, informativ gestalteten Plänen sowie in einem über 100 Seiten umfassenden Fachbericht, seine Entwurfsidee ansprechend zu kommunizieren und fachlich sehr fundiert zu begründen.
Franziska Bettac, Projektleiterin bei der IBA’27 würdigt den Entwurf von Merlin Pott: „Damit macht die Bachelorarbeit deutlich, welches Potenzial junge Planerinnen und Planer für die Weiterentwicklung zukunftsfähiger Quartiere entfalten und welche entscheidende Rolle die Landschaftsarchitektur bei der Klimaadaption bestehender Gewerbegebiete spielt.“

© Franziska Mees
Generative KI in der Freiraumplanung. Training von Diffusionsmodellen im Kontext der Landschaftsarchitektur
Bachelorthesis an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Fakultät für Landschaftsarchitektur (Schwerpunkt Freiraumplanung). Verfasserin: Franziska Mees. Betreuer: Prof. Dr. Olaf Schroth, Prof. Karl-Heinz Einberger
Abstract
Die dynamische Entwicklung generativer KI stellt die Landschaftsarchitektur vor neue Herausforderungen und Chancen. In der vorliegenden Arbeit wird ein speziell entwickeltes Trainingsframework vorgestellt, das gezielt auf die Anforderungen der Freiraumplanung abgestimmt und mithilfe der Open-Source-Software Stable Diffusion umgesetzt wurde. Durch die drei gewählten Trainingsschwerpunkte „Standort“, „Konzeptsteuerung“ und „Look“ werden neue Wege im Umgang mit KI in der Entwurfsphase aufgezeigt. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, wie zielgerichtetes Training die Steuerungs- und Optimierungsmöglichkeiten von Bild-KI deutlich steigern kann. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag für Planer*innen, die Möglichkeiten der Technologie zu verstehen, gezielt zu nutzen und setzt einen Impuls, die Branche aktiv mitzugestalten.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit Diffusionsmodellen und deren Optimierung im Kontext der Landschaftsarchitektur. Im Zentrum steht dabei das Training von KI-Modellen. Um ein größeres Verständnis für den Vorgang eines KI-Trainings zu erhalten, werden im theoretischen Rahmen Grundlagen gelegt. Einerseits wird beleuchtet, welche Bedeutung Bildgeneratoren derzeit in der Landschaftsarchitektur haben. Andererseits bezieht sich die Literaturanalyse auf die den Diffusionsmodellen hinterlegende Technologie, die Funktionsweise von neuronalen Architekturen, der Entwicklung der Modelle sowie des Trainings - genauer gesagt, des Fine-Tunings selbst. Die Fragen des Urheberrechts sowie Rahmenbedingungen werden dabei in der Arbeit behandelt.
Das KI-Training bietet eine Bandbreite an Möglichkeiten. Durch die Entwicklung eines theoretischen Leitfadens, in der vorliegenden Arbeit angepasst auf die Open-Source-Software Stable Diffusion wird ein Framework vorgestellt. Die Arbeit zeigt durch unterschiedliche Situationen bzw. Modelle, wie man ein KI-Training planen, umsetzen und bewerten kann. Durch drei zielgerichtete Lernaufgaben, dem Standort, der Konzeptsteuerung und dem Look wird die Untersuchung eingegrenzt. Dabei wird ein Rahmen abgesteckt, um unterschiedliche Variablen zu testen und die KI-Modelle auf das jeweilig festgelegte Ziel zu optimieren und zu steuern. Es wird festgestellt, dass Diffusionsmodelle nach einem Fine-Tuning (Feinabstimmung) im Kontext der Landschaftsarchitektur verbesserte Ergebnisse in Bezug auf die Fragestellung liefern können als die zurzeit verfügbaren Basismodelle.
Die standörtlichen Informationen bzw. bestandsgegebene Faktoren liefern nach dem Training einen signifikanten Unterschied zu den allgemein verfügbaren Modellen. Die Steuerung des Konzepts, d.h. die Interaktion zwischen Menschen und Maschine werden explorativ untersucht. Diese Erkundung vor dem Hintergrund der Landschaftsarchitektur zeigt neue Horizonte für weitere kreative Prozesse im Rahmen dieser Technologie auf. Es werden überdies Grenzen der Bewertung aufgezeigt, insbesondere bei der Steuerung des Trainings in komplexen räumlichen Zusammenhängen.
Begründung der Preiswürdigkeit
Frau Mees hat zwei grundsätzliche Probleme im Einsatz von Generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) zur Bilderzeugung aus Prompts bearbeitet und einen erfolgreichen Lösungsansatz entwickelt. Diffusionsmodelle werden auf ca. 5 Mrd. Bildern trainiert. Mit diesen Modellen generierte Entwurfsszenarien wirken zwar fotorealistisch, sind aber meist generisch ohne konkreten Ortsbezug und ohne individuellen Stil. Frau Mees hat drei KI Teilmodelle mittels Low Ranking Adaptation LoRA nachtrainiert: ein Modell für den Ort (Heidelberg), ein Modell für den Stil eines Landschaftsarchitekturbüros, und ein Koordinationsmodell. Mittels Bildsegmentierung hat sie belegt, dass die so erzeugten Visualisierungen den Ort signifikant genauer abbilden und den Stil des Büros kommunizieren. An vergleichbaren Projekten ist uns nur das KI Projekt „Deep Himmelblau“ des Architekturbüros Coop Himmelb(l)au bekannt.

© Julian Treffler
Gezielte Öffnung von Winterquartieren als Artenschutzmaßnahme für Fledermäuse - Erfolgskontrolle für bayerische Winterquartiere
Masterarbeit an der TU München, Masterstudiengang Ingenieurökologie. Verfasser: Julian Treffler. Betreuer: Dr. Wolfgang Zehlius-Eckert
Abstract
Fledermäuse halten Winterschlaf, um die Nahrungsknappheit durch fehlende Insekten zu umgehen. In dieser kritischen Zeit sind sie verwundbar und auf geeignete Quartiere angewiesen. Sie sind in Deutschland naturschutzrechtlich streng geschützt. Der Schutzstatus erstreckt sich auch auf ihre Fortpflanzungs- und Ruhestätten, weswegen es ebenso verboten ist, diese aus der Natur zu entnehmen, zu beschädigen oder zu zerstören. Fledermäuse und ihre Quartiere sind dadurch auch regelmäßig Thema in Planungsvorhaben. Dennoch gehen nach wie vor Winterquartiere durch Sanierungsarbeiten, Abriss oder Verfall verloren.
Der Erhalt bestehender Winterquartiere wird in Bayern mit viel Engagement betrieben – organisiert durch die Koordinationsstellen für Fledermausschutz. Seltener werden Ressourcen für die Suche nach neuen unterirdischen Winterquartieren aufgewendet, welche gezielt als Artenschutzmaßnahme für Fledermäuse geöffnet werden könnten. Oft besteht die Sorge, dass es viele Jahre dauert, bis Fledermäuse ein neues Winterquartier annehmen, was an deren spezifischen Anforderungen an ihr Quartier und das umgebende Habitat liegen mag. Der Aufwand für solch eine Maßnahme kann beträchtlich sein, ohne dass im Einzelfall ein großer Nutzen für den Artenschutz entsteht.
An dieser Stelle setzte die eingereichte Masterarbeit an und untersuchte bayernweit 50 Winterquartiere in Kellern, Bunkern, Stollen und Wasserreserven, welche innerhalb der letzten 40 Jahre gezielt für Fledermäuse geöffnet wurden und vorher nicht zugänglich waren. Um für alle Quartiere aktuelle Bestandszahlen zu erhalten, wurden im Winter 2024/25 erneute Quartierskontrollen durchgeführt. Die Arbeit ging dabei der Frage nach, wie schnell und von welchen Arten die geöffneten, unterirdischen Objekte angenommen wurden und welche Faktoren die Bestandsentwicklung beeinflussen, um effektive Maßnahmen für die Naturschutzpraxis zu entwickeln und eine Erfolgskontrolle bisheriger Artenschutzmaßnahmen durchzuführen. Die Individuen- und Artenzahlen verglich die Masterarbeit statistisch mit den aufgenommenen Parametern innerhalb und außerhalb der Objekte.
Von den 50 untersuchten Winterquartieren wurden bis zum Winter 2024/25 insgesamt 37 von Fledermäusen angenommen. In acht der Quartiere konnten zweistellige Individuenzahlen gezählt werden (maximal 37 Tiere). Das Artspektrum aller Objekte umfasste neun Fledermausarten, welche bayernweit regelmäßig bei Kontrollen in unterirdischen Räumen nachgewiesen werden. Am weitesten in diesen Quartieren verbreitet, besiedelten Braune Langohren alle Quartiertypen als Pionierart teils bereits in den ersten 2-3 Jahren nach deren Öffnung. Die Besiedelung war sonst in den ersten Wintern nach der Öffnung gering, auch wenn Individuen- und Artenzahlen mit dem Quartieralter zunahmen und die Dauer seit der Maßnahme höchst signifikant den wichtigsten Einflussfaktor darstellte. Für Fledermäuse müssen die Bedingungen im Inneren sowie im Umfeld der Quartiere stimmen, damit eine Annahme neuer Quartiere wahrscheinlich ist. Besser angenommen wurden Objekte mit einem freien Einflug (Vergitterungen), welche ausreichend Hangplätze vorweisen, störungsfrei und möglichst feucht sind, sowie durch Leitelemente wie Hecken, Feldgehölze oder Baumreihen Fledermäuse zum Quartier leiten. Schlecht angenommen wurden trockene Quartiere mit glatten Wänden, in urbaner Lage ohne Anbindung an Leitstrukturen.
In vielen Naturräumen bringen neue Quartiere keinen großen Mehrwert für Fledermauspopulationen, welche mobil genug sind, um in geeignetere Regionen zu wandern, sodass besser in die Sanierung bestehender Winterquartiere investiert werden sollte. Wichtig ist der Schutz der gut angenommenen Massenwinterquartiere, wofür wegen der verzögerten Annahme neuer Objekte kurzfristig kein Ersatz zur Verfügung gestellt werden kann.
Für neue Artenschutzprojekte gibt die Arbeit in einem Leitfaden praktische Hinweise, um weitere unterirdische Quartiere für Fledermäuse zu öffnen und zu optimieren.
Begründung der Preiswürdigkeit
Herr Treffler hat sich mit der Frage beschäftigt, wie neu angelegte oder zugänglich gemachte Winterquartiere von Fledermäusen angenommen werden, von welchen Faktoren dies abhängt und wie schnell und umfangreich die Besiedlung erfolgt. Er hat das Thema in Rücksprache mit mir selbständig konzipiert und inhaltlich und methodisch sehr fundiert und selbständig bearbeitet. Dabei hat er auch den Kontakt zu Praktikern gesucht, die zusätzliche Daten beigesteuert haben, die in die Auswertung einbezogen wurden.
Wie die Arbeit zeigt, werden die neuen Winterquartiere nur langsam besiedelt. Dieses Ergebnis stellt die artenschutzrechtliche Bewältigung von Eingriffen in solche Quartiere vor große Herausforderungen. Herr Treffler hat deshalb in seinem abschließenden Kapitel 7 Hilfestellungen für die Praxis zusammengestellt. Er hat daher mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag für den Erkenntniszuwachs bei Fledermäusen geleistet, aber auch für den praktischen Umgang mit Eingriffen in Winterquartiere.
Der bdla-Nachwuchspreis ist mit je € 300.- und einer Urkunde dotiert. Die Preisverleihung erfolgt auf der Mitgliederversammlung am 20. Februar 2026 in München.
Der Nachwuchspreis 2025 findet mit freundlicher Unterstützung durch die-grille | Landschaftsarchitekten PartG mbB, Schegk Landschaftsarchitekten BDLA | Stadtplaner PartGmbB, Uniola GmbH Landschaftsarchitektur Stadtplanung und liebald+aufermann landschaftsarchitekten und stadtplaner statt.
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