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Präsidiumssitzung: Handlungsfelder überprüfen und schärfen

In der BUGA-Stadt Heilbronn traf sich das Präsidium am 23. Mai 2019.

Ein zentraler Tagesordnungspunkt war die Nachbereitung der Beiratssitzung mit neuen Zielsetzungen des Gesamtverbandes. Eine Aufgabe entsteht bspw. durch die Überlegung des bdla Bayern, einen regionalen Landschaftsarchitektur-Wettbewerb zu initiieren. Der Vorschlag von Till Rehwaldt im Beirat lautete hierzu, dass der Bundesverband den Landesgruppen das für den Deutschen Landschaftsarchitektur-Preis entwickelte online-Tool zur Verfügung stellt. Das Präsidium will in diesem Zusammenhang dafür werben, dass ein einfaches, übergreifendes Konzept für mehrere Landesgruppen entsteht. Synergien sollen dort und auch in allen anderen Handlungsfelder des bdla handlungsleitend sein.

Zwei Themen prägten den fachlichen Austausch: Zum einen kam das Präsidium überein, beim Thema Klimawandel/Klimaanpassung den weiteren Handlungsbedarf des bdla zu konkretisieren. Auch in Landesgruppen nimmt das Thema breiten Raum ein. Es hat für die beiden großen Bereiche des Berufstandes, Freiraum- und Landschaftsplanung, erhebliche Bedeutung, weshalb die zuständigen Fachsprecherinnen eingebunden werden.

Zum anderen ging es intensiv um den potentiellen Beitrag des bdla zur Gewinnung von Berufsnachwuchs für Planungsbüros und Verwaltung. Hierzu will man nachhaltig aktiv werden. Ausgangspunkt aller Überlegungen ist die Einschätzung, dass der Fachkräftebedarf mittel- und langfristig höher als das Angebot sein wird. Das Präsidium möchte diesen Schwerpunkt in der Verbandsklausur Ende 2019 gemeinsam mit den Landesgruppenvorsitzenden untersuchen und möglichst konkrete Handlungsfelder sowie Projekte definieren.


Quelle: bdla-Verbandszeitschrift "Landschaftsarchitekten" 3/2019

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