Unsere Kandidat:innen - für die Zukunft der Landschaftsarchitektur und der Bayerischen Architektenkammer!

Liste 13 - Landschaftsarchitekt:innen bdla

01 - Franz Damm
Landschaftsarchitekt / Stadtplaner, freiberuflich - Oberbayern.

© Nicole M. Meier
Die Wahrnehmung und Wertschätzung der Leistungen der gesamten Architektenschaft und insbesondere der Landschaftsarchitektur durch die Politik aber auch bei Bürgern und Gesellschaft zu fördern und zu stärken, ist unsere wichtigste Aufgabe.
Nur dadurch können wir die Rahmbedingungen und Grundlagen für unsere Arbeit und die der nachfolgenden Generationen von Architekturschaffenden nachhaltig erhalten und verbessern.
Gleichzeitig gilt es mutig neue, vielleicht auch unbekannte und unbequeme Wege zu suchen, um den Architekturschaffensprozess und die Baukultur weiterzuentwickeln.
Dies insbesondere in der Situation, in der die Landschaftsarchitektur als bedeutender Faktor in der Klimaanpassung immer wichtiger und gleichzeitig das wirtschaftliche Umfeld für alle anspruchsvoller wird.
Die gesellschaftliche Verantwortung kann nur geschultert werden, wenn der ökonomische Rahmen es uns ermöglicht.
02 - Ursula Hochrein
Landschaftsarchitektin / Stadtplanerin, freiberuflich - Oberbayern.

© Thorsten Jochim
Landschaftsarchitektur wird immer vielfältiger - Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit, Sozialgerechtigkeit und viele andere Aspekte gilt es neben dem bautechnischen Grundwissen zu beachten.
Unter Berücksichtigung dieser vielen Belange dürfen wir die Suche nach der individuellen und aus dem Ort heraus entwickelten Gestaltung, der von uns geplanten Freiflächen und Landschaften nicht vergessen.
Daher möchte ich mich für effiziente Fort- und Weiterbildung, den fachlichen Austausch, sowie eine gute Öffentlichkeitsarbeit einsetzen, um diesen vielen Belangen auch für die Zukunft gerecht zu werden.
03 - Dr. Johannes Gnädinger
Landschaftsarchitekt / Stadtplaner, angestellt - Oberbayern.

© Petra Micheli
Mein übergreifendes Ziel ist es, dass sich möglichst viele Mitglieder gut vertreten fühlen, dass Vernetzung untereinander und innerhalb der Kammer entsteht und Kolleg:innen dadurch Orientierung erfahren.
Dabei geht es auch um den beruflichen Nachwuchs: Motivation wecken, die Entwicklung neuer Ideen und Talente fördern – im Sinne der Generationengerechtigkeit und für eine starke Demokratie.
Ein Anliegen ist mir zudem die stärkere Vernetzung mit anderen Planerverbänden, denn das ressourcen- und flächenschonende Bauen, insbesondere im Bestand, die Förderung der Biodiversität und qualitätvolle Freiräume gehören untrennbar zusammen.
Ich werde mich weiterhin für die Erneuerung und breite Anwendung der kommunalen Landschaftsplanung einsetzen, gemeinsam mit allen maßgeblichen Akteur:innen.
Zudem möchte ich „Building Information Modeling“ im Bereich der Landschaftsarchitektur und -planung weiter vorantreiben und in die Breite des Berufsstandes bringen.
04 - Doris Grabner
Landschaftsarchitektin / Stadtplanerin, freiberuflich - Oberbayern.

© Sarah Sojkas
Ich möchte mich besonders für faire und transparente Auftragsvergaben sowie angemessene Honorierungen einsetzen.
Zu diesen Themen bin ich bereits seit geraumer Zeit in der Bayerischen Architektenkammer und im bdla in Arbeitsgruppen zu Ökonomie/Vergabe/Wettbewerb aktiv.
Eine angemessene Honorierung bedeutet für mich als Büroinhaberin vor allem auch, angemessene Gehälter gewährleisten zu können - und damit die Attraktivität unseres Berufsstandes zu erhalten, der bei vielen Zukunftsthemen wichtiger sein wird denn je.
Ein zweiter Interessensschwerpunkt meinerseits ist die Vernetzung, bzw. der Wissenstransfer zwischen Forschung/Lehre und Praxis, zwischen Hochschulen und Büros, zur Qualitätssteigerung von Planungsprozessen und -ergebnissen.

05 - Bernd Rohloff
Landschaftsarchitekt / Stadtplaner, freiberuflich - Oberpfalz.

© Nicole M. Meier
Die letzten fünf Jahre war ich im Ausschuss Satzung und Wahlordnung sowie im Ausschuss für Berufsordnung und Berufsbild aktiv.
Diese Arbeit würde ich gerne fortsetzen und mich dabei weiterhin für die Sichtbarkeit der Kompetenz der Planenden in der Gesellschaft, die Etablierung von interdisziplinärer Teamkompetenz statt sektoralem Denken und eine Neuverhandlung von Prioritäten einsetzen.
Die Vermittlung eines auf der Anerkennung der Kompetenzen und gemeinsam solidarischen Handeln aufbauenden Berufsbilds nach außen in die Gesellschaft, aber auch nach innen in die Planer:innengemeinschaft ist mir dabei besonders wichtig.
06 - Katja Aufermann
Landschaftsarchitektin / Stadtplanerin, freiberuflich - Oberbayern.

© Nicole M. Meier
Die Lage unseres Berufsstands ist herausfordernd: Es soll schnell und günstig gebaut werden auf immer knapper werdenden Flächen. Dabei tritt der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen für kommende Generationen wieder zunehmend in den Hintergrund.
Mein Anliegen ist es, dass unsere Profession, die komplexen Anforderungen annimmt und moderierend und koordinierend wirkt. Sie darf nicht aus dem Blickfeld der Politik und Entscheidungsträger geraten.
Dazu gehört der Erhalt bewährter Werkzeuge und Verfahren, sowie eine angemessene und faire Vergütung.
07 - Dr. Ulrich Uehlein
Landschaftsarchitekt, angestellt - Oberbayern.

© Nicole M. Meier
Freiflächen sind demokratischer Aufenthaltsraum, dienen der Repräsentation, tragen Nutzungen und sind Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Sie prägen ein Stadtbild. Die Bedeutung einer qualifizierten Grünplanung will ich gegen Abbautendenzen unterstützen.
Alte und neue Bäume sind Elemente des europäischen Städtebaues. Sie sind dort das Symbol des Naturschutzes und meist ein bürgernahes Herz-und-Bauchthema. Baumstandorte geraten durch Nutzungsdruck und Baustellen in Bedrängnis.
Ich werde mich für eine qualifizierte Freiflächenplanung, Gebäudebegrünung sowie stadtklimafeste Baumstandorte einsetzen.
08 - Nicole Meier
Landschaftsarchitektin, freiberuflich - Oberbayern.

© Nicole M. Meier
Die komplexen Anforderungen an unsere Lebensräume brauchen tragfähige Lösungen, die den Werten von Baukultur, Klimaschutz und Klimaanpassung, Biodiversität und sozialer Nachhaltigkeit gleichermaßen gerecht werden.
Parallel dazu ist es essenziell, eine Wertschätzung für unser Schaffen in Gesellschaft und Politik zu erwirken und damit einhergehend sich für angemessene und faire Honorare einzusetzen.
Diese Ziele gilt es in einem gemeinsamen und interdisziplinären Austausch zu stärken und auf berufspolitischer Ebene zu vertreten – für unsere Profession ebenso wie für eine zukunftsfähige und lebenswerte Natur- und Stadtlandschaft.
Als 2. Vorsitzende des bdla Bayern möchte ich mich gerne an der Schnittstelle zwischen Berufsverband und Kammer weiter engagieren.
09 - Oliver Engelmayer
Landschaftsarchitekt / Stadtplaner, freiberuflich - Oberbayern.

© Nicole M. Meier
Mir sind die Themen der Freiraum- und Landschaftsplanung, wie Klimawandel, Arten- und Ressourcenschutz, aber auch Lebensqualität ein großes Anliegen.
Den Stellenwert unserer Profession im Gesamtzusammenhang der planenden Berufe möchte ich sichern und stärken.
Als Mitglied der Strategiegruppe bin ich befasst mit den Themen der Digitalisierung, wie sie unsere Arbeitsweisen verändern und dabei neue Chancen schaffen.
Die Kammer kann hier wertvolle Unterstützung liefern, nicht zuletzt was Vergabe- und Honorarfragen betrifft.

10 - Sonja Klaus
Landschaftsarchitektin, freiberuflich - Niederbayern.

© Nicole M. Meier
Ich möchte mich für interdisziplinäre Planungsprozesse einsetzen. Dies bedingt den gemeinschaftlichen Dialog auf Augenhöhe von Beginn an. Es braucht Raum für Diskussionen und Ideen. Der Rahmen der HOAI bildet dies nicht ausreichend ab.
Innovative Planungen müssen gefördert und Aus- und Weiterbildung gestärkt werden. Ein auskömmliches, engagiertes Arbeiten ist Grundlage für zukunftsfähige Projektumsetzungen und hierfür möchte ich mich einsetzen.
Als Büroinhaberin möchte ich in der Kammer eine professionsübergreifende Planungskultur stärken und für faire Honorare einstehen.
11 - Thomas Dill
Landschaftsarchitekt, angestellt - Mittelfranken.

© Nicole M. Meier
Gute Planung braucht faire Bedingungen – bei Honoraren wie bei Vergaben.
Ich möchte mich für eine realistische, leistungsgerechte Vergütung einsetzen, die Büros wirtschaftlich absichert und die Arbeit von Landschaftsarchitekt:innen als wichtigen Beitrag zur Baukultur sichtbar macht.
Qualität braucht Zeit, Erfahrung und Engagement – und darf ihren Preis haben. Nur so entstehen Räume, die soziale, ökologische und gestalterische Ansprüche erfüllen. Faire Bezahlung sichert Nachwuchs und motivierte Teams. Ebenso braucht es Vergaben, die Qualität statt nur den niedrigsten Preis bewerten.
Ich kandidiere, um diese Themen aktiv in der Kammer zu vertreten.
12 - Sarah Jankowski
Landschaftsarchitektin, angestellt - Oberpfalz.

© Sarah Jankowski
Als junge angestellte Landschaftsarchitektin möchte ich Orte schaffen, die die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden fördern. Vor allem in Zeiten des Klimawandels wird diese Vision immer herausfordernder.
Sowohl die klassische Architektur als auch die Landschaftsarchitektur als zukunftsweisende Branche, kennen die notwendigen Lösungen, um die Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.
Nur gemeinsam können nachhaltige und für die Zukunft tragfähige Konzepte entwickelt werden. So kann der Klimawandel beispielsweise durch interdisziplinäre Maßnahmen wie Dach- oder Fassadenbegrünung - vor allem im urbanen Raum - nachweislich abgeschwächt werden.
Für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe für ein gemeinsames Ziel möchte ich mich einsetzen!
13 - Andreas Rockinger
Landschaftsarchitekt, freiberuflich - Oberbayern.

© Nicole M. Meier
Die aus meiner Sicht wichtigsten Herausforderungen sind es, ein klimasensibles, ressourcenschonendes, biodiversitätsförderndes, soziales und faires Planungs- und Bauverständnis zu etablieren.
Zudem möchte ich mich für die Interessen der jungen Planer:innen-Generationen und kleinen Büros einsetzen, sowie eine auskömmliche und faire Honorierung unserer Leistungen fördern.
Dies alles insbesondere vor dem Hintergrund der Veränderungen und Entwicklungen der gesellschaftlichen und politischen Bedeutung und Wahrnehmung unserer Tätigkeiten.
14 - Jochen Rümpelein
Landschaftsarchitekt / Stadtplaner, freiberuflich - Oberbayern.

© Nicole M. Meier
Neben den vielfältigen ökologischen und sozialen Planungsanforderungen der heutigen Zeit sollten wir unsere Kernkompetenz nicht aus den Augen verlieren. Unverwechselbare Orte zu schaffen mit räumlichen und atmosphärischen Qualitäten.
Wettbewerbe und Workshopverfahren haben sich als hervorragende Instrumente bewährt, um innovative Lösungsansätze zu finden. Sie fördern Vielfalt, Qualität und Transparenz in der Planung.
Ich möchte mich dafür einsetzen, Wettbewerbsverfahren als wichtigen Teil unserer Baukultur zu stärken und Teilnahmehindernisse für junge Büros zu reduzieren.

15 - Kajetan Winzer
Landschaftsarchitekt, angestellt - Oberbayern.

© Nicole M. Meier
Als angestellter Landschaftsarchitekt der Stadtwerke München setze ich mich als Projektleiter von Großprojekten in der Mobilität für den Erhalt des innerstädtischen Grüns und für die nachhaltige Gestaltung der öffentlichen Freiräume ein.
Bei der Bayerischen Architektenkammer engagiere ich mich in der Arbeitsgruppe "CO²-neutrale Kammer 2030" insbesondere für den Sektor Mobilität.
Im Landesausschuss der Bayerischen Architektenversorgung setze ich mich für die nachhaltige Finanzierung und einen fairen Ausgleich zwischen Rentnern und den aktiven Mitgliedern im Rahmen der Rentenanpassung und der Dynamisierung der Rentenansprüche ein.
16 - Mechthild von Puttkamer
Landschaftsarchitektin, freiberuflich - Oberbayern.

© Bayerische Architektenkammer
Unsere Natur und unsere Freiräume sind ein hohes Gut – beide bilden unsere Lebensgrundlage und sind nicht vermehrbar. Wo und wie wir Menschen leben und handeln, verändert unser urbanes und landschaftliches Umfeld.
Ich setzte mich für die Achtung und den Schutz unserer Natur und Ihrer Ressourcen ein: Das bedeutet Klima,- Artenschutz, Erhalt der Biodiversität, Umdenken in der Mobilität und Reduzierung des Flächenverbrauchs.
Die Gestaltung von lebenswerten und vielfältigen Freiräumen für jedes Mitglied unserer demokratischen Gesellschaft liegt mir sehr am Herzen. Es sind die Räume, in denen wir uns begegnen und das soziale Miteinander sich gestaltet und entwickelt.
17 - Christian de Buhr
Landschaftsarchitekt, freiberuflich - Unterfranken.

© Jost de Buhr
Landschaftsarchitektur ist weit mehr als eine gestalterische oder ökologische Begleitmaßnahme – sie schafft mit nachhaltigen Konzepten langfristige Werte - sowohl klimatisch als auch gesellschaftlich.
Der notwendige Umbau unserer Städte und ländlichen Strukturen erfordert ein Umdenken in der Priorisierung von finanziellen Mitteln hin zum Bekenntnis, dass Investitionen in Landschaft und urbane Freiräume tatsächlich Geld sparen - also messbare Werte darstellen.
Sie sind ein Schlüssel für künftige ökologische, klimatische Stabilität, Gesundheit und soziale Teilhabe. Dies gilt nicht nur für den dicht besiedelten urbanen Raum, sondern gleichermaßen in ländlichen Bereichen und dörflichen Strukturen.
Kausalzusammenhänge konkreter Projekte sind jedoch abstrakt und rechnen sich oft nicht unmittelbar für den Bauherren. Es bedarf weiterhin Aufklärung und Schärfung des Bewusstsein in der in der öffentlichen Wahrnehmung und auch innerhalb der Architektenkammer.
18 - Michael Wenzel
Landschaftsarchitekt, freiberuflich - Oberbayern.

© Nicole M. Meier
Ich möchte eine Landschaftsarchitektur stärken, die Zukunft gestaltet: CO,-neutrales Bauen, klimaresiliente Freiräume und lebenswerte Städte sind zentrale Aufgaben unserer Zeit.
Dafür braucht es faire Wettbewerbsbedingungen und angemessene Honorare; um Qualität und Innovation zu sichern.
Die Kammer soll Motor und Stimme sein für eine nachhaltige, gerechte und verantwortungsvolle Planungskultur.
19 - Markus Schäf
Landschaftsarchitekt / Stadtplaner, freiberuflich - Oberbayern.

© Nicole M. Meier
Nachhaltigkeit, Klimaschutz, die Förderung der Biodiversität im städtischen Umfeld und die öffentliche Wahrnehmung unseres Berufes sind mir in meiner Arbeit im Büro, im bdla und in der Bayerischen Architektenkammer äußerst wichtig.
Als Inhaber eines kleinen Büros in München möchte ich mein Engagement in der Kammer für kleinere Bürostrukturen, für Chancengleichheit bei Wettbewerben, der Auseinandersetzung mit dem Bauen im Bestand sowie der Stärkung der Aus- und Fortbildung fortsetzen.
Als geborener Mittelfranke in München unterstütze ich auch weiterhin kleine und große Büros in den Regionen.

20 - Anna-Lena Wenger
Landschaftsarchitektin, angestellt - Schwaben.

© Anna-Lena Wenger
Es liegt mir am Herzen, den Blick der Öffentlichkeit hinsichtlich der stetig zunehmenden Wichtigkeit unseres Berufsstandes und unserer zentralen Kompetenzen zu schärfen – insbesondere im Umgang mit der sehr vielschichtigen Problematik des Klimawandels, Themen des Artenschutzes und generell der Verdichtung von Lebensräumen.
21 - Franz-Josef Kreuß
Landschaftsarchitekt / Stadtplaner, freiberuflich - Oberpfalz.

© Franz-Josef Kreuß
Der Schwerpunkt meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Bayerischen Architektenkammer, die ich seit vielen Jahren ausübe, ist die Eintragung von Landschaftsarchitekt:innen – einschließlich aller damit verbundenen Fragen und Inhalte der universitären Ausbildungsbildung und deren beruflicher Anerkennung.
Hierbei müssen in zunehmenden Maße auch fachliche Erfordernisse bei internationalen Bewerbern bearbeitet werden.
Durch meine Arbeit wird der grüne Ansatz bei der Kammer gestärkt und erweitert.
22 - Christoph Benoist
Landschaftsarchitekt, freiberuflich - Mittelfranken.

© Christoph Benoist
Den Herausforderungen des Klimawandels kann nur durch engagiertes Handeln seitens der planenden Zunft begegnet werden.
Dies ist eine große Herausforderung für uns Planer:innen, die wir nur gemeinschaftlich in interdisziplinärer, kollegialer Zusammenarbeit meistern können.
23 - Michel Hinnenthal
Landschaftsarchitekt, freiberuflich - Oberbayern.

© Rainer Täpper
Unsere Profession gestaltet den öffentlichen Raum, prägt Klimaresilienz, Biodiversität und Lebensqualität – sie ist kein Nebengewerk, sondern zentral für die Zukunft unserer Städte und Landschaften.
Gleichzeitig müssen junge Büros faire Chancen in Wettbewerben und Vergabeverfahren erhalten. Qualität, Innovation und Haltung dürfen nicht an Formalien scheitern. Nur wenn wir die nächste Generation stärken, bleibt unsere Baukultur lebendig.
Ich möchte mich für mehr Einfluss, Sichtbarkeit und Solidarität innerhalb der Kammer einsetzen – über alle Fachrichtungen hinweg.
Für junge Büros. Für grüne Planung. Für eine starke Stimme der Landschaftsarchitektur.
24 - Tobias Nowak
Landschaftsarchitekt / Stadtplaner, freiberuflich - Niederbayern.

© Nicole M. Meier
Die Wertschätzung unserer Arbeit spiegelt sich nicht zuletzt in angemessenen Honoraren.
Mit dem Wegfall der HOAI-Mindestsätze und angespannterer Auftragslage wird es zunehmend wichtiger, dass Vergabeverfahren fair und Honorarverhandlungen auskömmlich gestaltet werden.
Die Architektenkammer stärkt hier die Position der ganzen planenden Profession.

25 - Monika Pfaffelhuber
Landschaftsarchitektin, angestellt - Oberbayern.

© Anke Gröger
Der Landschaftsarchitektur kommt eine Schlüsselrolle für ein lebenswertes Wohnumfeld, gerade in den sich immer mehr verdichtenden Städten, zu.
lch möchte mich für eine starke Rolle der grünen und blauen Infrastruktur, Klimaanpassung und Klimaschutz auf allen Ebenen einsetzen.
26 - Franz Hilger
Landschaftsarchitekt / Stadtplaner, freiberuflich - Niederbayern.

© Peter Litvai
Ich setze mich für den Erhalt einer ökologischen, sozialgerechten, gestalterisch anspruchsvollen und wirtschaftlichen Baukultur trotz Bau-Turbo ein. Qualität & Umweltverträglichkeit müssen bewahrt werden!
Wesentliche Elemente dafür sind die Förderung von Flächensparen, nachhaltigem Bauen und sozialem Wohnungsbau, Maßnahmen zur Klimaanpassung, Biodiversität und Wassermanagement in allen Planungsprozessen, die Stärkung informeller Planung mit fairer Honorierung in Stadt- & Landschaftsplanung, die Sensibilisierung von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit sowie die Digitalisierung und Nachwuchsförderung!
Auch die Stärkung digitaler Kompetenzen und Möglichkeiten und die Förderung interdisziplinärer Lehre mit Praxisbezug liegen mir am Herzen.
27 - Lucas Hövelmann
Landschaftsarchitekt, freiberuflich - Oberbayern.

© Nicole M. Meier
Als Partner im Büro OTTL.LA Landschaftsarchitekten und aktives Mitglied der Kammer engagiere ich mich in der Strategiegruppe „Nachwuchsförderung“.
Mein Fokus liegt auf klimagerechtem Entwerfen und Bauen in der Landschaftsarchitektur, der Förderung junger und kleiner Büros in allen Branchen, sowie auf fairen Vergabestrukturen, insbesondere durch zugängliche Wettbewerbe.
Ich möchte dafür eintreten, dass junge Planende sichtbarer werden, mehr Gehör finden und der Berufsstand insgesamt zukunftsfähiger aufgestellt wird.
28 - Harry Dobrzanski
Landschaftsarchitekt, freiberuflich - Oberbayern.

© Nikol Aichhorn
Unsere Wahrnehmung in der Gesellschaft ist im Verhältnis zur Bedeutung der Arbeit von Architekt:innen vergleichsweise schwach – die Kammer als unser größtes Organ muss hier noch lauter und agiler sein und sich noch konsequenter der Zukunftssicherung verschreiben.
Ökologische wie soziale Funktionen grüner und blauer Infrastruktur sind absolute Basisanforderungen, keine Lückenfüller. Flächenverbrauch ist zwingend zu minimieren und Landschaft freizuhalten. Umbau statt Abriss und Neubau sowie "Heilfasten" bei Normen sind weitere wichtige Themen.
Architekt:innen aller Sparten sollten zudem ein niederschwelliges, leicht zugängliches Format entwickeln, dass uns in Kontakt und Diskurs gerade mit nicht architekturaffinen Akteuren wie z.B. Kommunen bringt.
29 - Tilman Latz
Landschaftsarchitekt / Architekt / Stadtplaner, freiberuflich - Oberbayern.

© Han Mai / Latz + Partner
Die Mitarbeit in unserem Kammerparlament ist für mich ein Mandat, für eine starke und selbstbewusste Position der planenden Berufe in Gesellschaft und Politik des Landes einzutreten.
Meine Ziele sind die Stärkung der Belange öffentlicher Räume, nachhaltiger Stadtplanung und des ökologischen Stadtumbaus.
Die mit fortschreitendem Klimawandel, globalisierter Wirtschaft, Verkehrs- und Energieinfrastruktur einhergehenden Veränderungen betreffen unsere Arbeit und müssen konsequent in unseren Veranstaltungen und Fortbildungsangeboten, als auch unserer Lobbyarbeit ihre Entsprechung finden.
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