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Zukunftsbäume für die Stadt: Vielfalt ist Trumpf!

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Von Volker Lange

Die ohnehin oft suboptimalen Standortbedingungen von Bäumen in der Stadt werden durch den fortschreitenden Klimawandel zunehmend verschärft. Aber auch die aktuellen Leitbilder der Stadtplanung (Nachverdichtung, Innenentwicklung vor Außenentwicklung) wirken sich negativ auf die Vitalität der vorhandenen Bäume und Grünflächen aus. Denn bei der Verteilung des zur Verfügung stehenden urbanen Raums verlieren diese meist.

Der optimale Baumstandort: Durchlaufender Grünstreifen, idealerweise ohne Leitungen. Foto: Volker Lange

So finden bauliche Nachverdichtungen i. d. R. auf unversiegelten Flächen statt und die sog. »doppelte Innenentwicklung« intensiviert die Nutzung vorhandener Freiflächen, schafft aber selten weitere. (Die insbesondere in urbanen Metropolen, inzwischen aber auch in Stadtrandgemeinden verstärkt stadtfindenden Nachverdichtungen auf Grünflächen widersprechen übrigens dem Bundesnaturschutzgesetz. So heißt es in § 1, (5): »... Die erneute Inanspruchnahme bereits bebauter Flächen sowie die Bebauung unbebauter Flächen im beplanten und unbeplanten Innenbereich, soweit sie nicht für Grünflächen vorgesehen sind, hat Vorrang vor der Inanspruchnahme von Freiflächen im Außenbereich...«. In § 1 (6) BNatSchG wird darüber hinaus im besiedelten und unbesiedelten Bereich der grundsätzliche Erhalt der Freiräume bzw. sogar die Schaffung neuer Freiräume gefordert, wo sie nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind. Vor dem Hintergrund des Klimawandels bietet damit das BNatSchG eine gute Argumentationsbasis gegen die weitere intensive Nachverdichtung auf Grünflächen.)

Gleichzeitig steigt der Nutzungsdruck auf Freiräume durch neue Wohngebäude und den allgemeinen Trend zur Urbanisierung. Dreiviertel der deutschen Bevölkerung wohnt bereits in dicht besiedelten Gebieten. Hinzu kommt an heißen Sommertagen das Problem der stärkeren Erwärmung des Stadtraums, der durch direkte und indirekte Strahlungsenergie oft 10 °C wärmer ist als das Umland.

Dies ist nicht nur für unsere Profession ein Dilemma: Wer Bäume pflanzt, denkt in Jahrzehnten, wenn nicht gar in Jahrhunderten. Was also pflanzen bei aktuellen Projekten, an Straßen, in Grünanlagen und (denkmalgeschützten) Parks? Welche Bäume gedeihen noch in 30, 50, 100 Jahren?

Volker Lange

Diese Frage treibt nicht nur Kommunen, Universitäten und Forschungseinrichtungen um, sondern natürlich auch die Baumschulwirtschaft, schließlich werden dort die Bäume produziert, die letztlich erst nach vielen Jahren Anzucht dem Markt angeboten werden können. Alle namhaften Betriebe werben mit entsprechenden Klima- bzw. Zukunftsbäumen, die den kommenden schwierigen Anforderungen gewachsen sein sollen. Diese Planungshilfen sind insbesondere für die hinsichtlich ihrer detaillierten Pflanzenkenntnisse nicht immer gerühmten Zunft der Landschaftsarchitekt:innen eine gute Orientierung. Vor der ungeprüften Übernahme aller Vorschläge muss jedoch gewarnt werden. Warum?

Zukunftsbäume brauchen Fachwissen

Pflanzplanung ist nach wie vor eine lokale Angelegenheit, d. h. die unterschiedlichen kleinräumigen Rahmenbedingungen prägen den Erfolg von Baumpflanzungen – insbesondere vor dem Hintergrund des Klimawandels – mehr denn je. Es ist ein großer Unterschied, ob der Standort exponiert in der freien Landschaft liegt, in einem städtischen Park, an einer engen Straße, auf einem Platz oder in einem geschützten Hinterhof. Weiterhin sind die vorherrschenden Bodenverhältnisse ebenso essentiell für den dauerhaften Wachstumserfolg wie die Region in Deutschland sowie die Höhenlage.

All diese Faktoren miteinander abzuwägen und in Einklang mit einer geeigneten Pflanzenauswahl zu bringen, braucht Erfahrung und nach wie vor gärtnerisches Fingerspitzengefühl. Auch vor diesem Hintergrund wird die Vermittlung und Weiterentwicklung eingehender Pflanzenkenntnisse in Ausbildung, Studium und während der Berufstätigkeit immer wichtiger. Zukunftsbäume für die Stadt brauchen Fachwissen.
Welche Kriterien können grundsätzlich für eine zukunftsfähige Baumauswahl herangezogen werden? In Hinblick auf den Klimawandel sind es vor allem:

  • Resistenz gegen Hitze und Trockenheit,
  • kompakte Wuchsform,
  • Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge,
  • keine invasiven Arten.
Die niederschlagsarmen und heißen Jahre 2018 bis 2020 haben auch eingewachsene Bäume auf idealen Standorten an ihre Grenzen und zum Absterben gebracht. Foto: Volker Lange

An dieser Stelle wird deutlich, dass die vielen einheimischen Baumarten, die bislang in sehr starkem Maß das Bild unserer Städte prägten und noch prägen, sehr schnell an ihre Grenzen kommen, denn insbesondere hinsichtlich Hitze- und Trockenheitstoleranz sieht es da eher schlecht aus. Gerade Berg- und Spitz-Ahorn, Rosskastanien, aber auch Stiel-Eichen, Eschen, Linden und sogar schon Hainbuchen haben deutlich unter den Witterungsverhältnissen der letzten Jahre gelitten. Die Erkenntnis, dass einheimische Baumarten vor allem als Straßen- und Platzbäume in urbanen Räumen zukünftig keine größere Rolle mehr spielen werden, hat sich inzwischen auch in naturschutzfachlichen Kreisen durchgesetzt. Sogenannte Exoten bestimmen mehr und mehr das Bild unserer Städte, weil sie mit den neuen Gegebenheiten (noch?) besser zurechtkommen.

Dies darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch diesen Baumarten klare entwicklungsphysiologische Grenzen gesetzt sind. Denn auch hitze-und trockenheitsresistente Bäume benötigen in der Anwachsphase ausreichend Wasser, einen gut dimensionierten Standort und einen optimalen Erziehungsschnitt. Erreichen die Sommermonate jedoch in den nächsten Dekaden die Spitzentemperaturen, die Klimaforscher prognostizieren, dann stehen auch die hier gerade noch winterharten Exoten auf verlorenem Posten. Denn bei dauerhaft zu hohen Temperaturen verdunsten auch diese Bäume einfach zu viel Wasser, es kommt zu nicht reversiblen Embolien im Leitungssystem und die Bäume sterben nach und nach ab.

Zukunftsbäume für die Stadt brauchen Raum

Welche Strategien bieten sich also an für eine zukunftsfähige Verwendung von Bäumen? Am wichtigsten ist nach wie vor ein optimaler Baumstandort, d. h. eine möglichst große, frei durchwurzelbare Fläche sowie genügend Platz zur dauerhaften Entfaltung der arttypischen Krone. Die viel zitierten 12 m2 Wurzelraumvolumen sind dabei ein Mindestwert (!). Für einen kleinkronigen Baum mag dieser Wert noch ausreichen, aber schon einem mittelgroßen Baum wie einer Gleditsia »Skyline« wird es da nach einigen Jahren zu eng; ganz zu schweigen von einer Platane oder Linde.

Auf trockenen Standort zukünftig chancenlos: Acer pseudoplatanus. Foto: Volker Lange

Die Konsequenz von Baumpflanzungen in zu kleinen Baumscheiben ist landauf, landab zu beobachten: die Bäume vergreisen nach einigen Jahrzehnten, bilden immer kürzere Jahrestriebe und bald darauf Totholz, werden krankheitsanfällig und schließlich gefällt. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Straßenbäumen liegt inzwischen in manchen Städten bei nur 40 bis 50 Jahren, ein viel zu geringer Wert, zieht man Aufwendungen für Pflanzung und Pflege in Betracht. Zukunftsbäume für die Stadt brauchen Raum.

Die Optimierung der Baumstandorte muss dabei vor dem Hintergrund der Rolle des Stadtgrüns im Klimawandel gesehen werden.

Stadtbäume sind der wesentlichste Faktor der sog. grünen Infrastruktur, deren Bedeutung wächst in Bezug auf die Resilienz der urbanen Räume und die Gesundheit der Bevölkerung.

Volker Lange

Zukunftsbäume für die Stadt brauchen Wasser

Die »Wohlfahrtswirkungen der Bäume« – Schattenspender für Menschen, Gebäude und Oberflächen, Reduzierung der Wärmeabstrahlung, Staub und Schadstofffilter usw. usf. – sind seit Jahrzehnten hinlänglich bekannt und wissenschaftlich belegt. Daher ist das Pflanzen von Bäumen auch ungebrochen ein beliebtes und positiv besetztes, öffentlichkeitswirksames Mittel, um Engagement für die Umwelt zu bezeugen. Vergessen wird jedoch meist, dass Bäume ihre wichtigen Ökosystemdienstleistungen nur erbringen können, wenn sie vital sind und sich optimal entwickeln können.

Das Pflanzen von Bäumen und insbesondere deren Bewässerung ist eine bedeutsame Klimaanpassungsmaßnahme, denn die Produktion von Sauerstoff und Verdunstung von Wasser im Rahmen der Photosynthese kann nur erfolgen, wenn ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Große Bäume verbrauchen an heißen Sommertagen bis zu 400 l Wasser pro Tag, eine erhebliche Menge, die im Boden vorhandenen sein oder zugeführt werden muss. Egal, welche Baumarten gepflanzt werden, alle müssen zunächst sorgfältig für mehrere Jahre bewässert werden, damit sie anwachsen. Die ausreichende Bewässerung von Bäumen ist daher eine der besten, wichtigsten und nachhaltigsten Klimaanpassungsmaßnahmen.

Zukunftsbäume für die Stadt brauchen Perspektiven

Umso fataler ist es, dass bei den üblichen städtebaulichen Förderprogrammen zwar die Planung und Pflanzung von Bäumen bezuschusst wird, nicht jedoch die mind. dreijährige Entwicklungspflege. Durch die zunehmenden Hitze- und Trockenperioden müssten Bäume inzwischen eher fünf bis sechs Jahre gegossen werden, bevor sie eingewurzelt sind und sich selbst versorgen können. Vor dem Hintergrund des gravierenden Personalmangels in Kommunen (inzwischen aber auch Fachbetrieben) und des hohen Aufwands der Bewässerungsmaßnahmen ist hier endlich ein Umdenken der Fördermittelgeber auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene erforderlich: Die investiven Finanzierungen der vielen Projekte sind ohne die langjährige Unterstützung der dringend notwendigen Pflegemaßnahmen nichts wert, sie tragen nicht zur positiven Entwicklung des Stadtklimas bei, wenn die Bäume nach wenigen Jahren mangels Kapazität kümmern und schließlich ganz vertrocknen.

Zukunftsbäume für die Stadt brauchen Erfahrung

Aber welche Bäume sind denn nun geeignet für die Pflanzung an Straßen, auf Plätzen, in der Stadt generell? Mit der Suche nach geeigneten Straßenbäume beschäftigt sich seit geraumer Zeit der Arbeitskreis Stadtbäume in der GALK (Gartenamtsleiter Konferenz). Schon im GALK-Straßenbaumtest 1 (1995–1999) prüften acht Städte 13 verschiedene Bäume hinsichtlich ihrer Eignung zur Verwendung als Straßenbäume (s. https://www.galk.de/arbeitskreise/stadtbaeume). Inzwischen läuft der GALK-Straßenbaumtest 2, diesmal in 16 Städten. Nun werden 40 Baumarten mit mind. fünf Bäumen an einem Standort beobachtet und jeweils von August bis September bonitiert.

Im Straßenbaumtest bislang bewährt: Koelreuteria paniculata. Foto: Volker Lange

Eine interaktive Karte erleichtert das Lokalisieren der Baumstandorte in den teilnehmenden Städten. Zusätzlich geben Fotos von den Standorten einen Eindruck von der Entwicklung der Bäume. Dies erleichtert die Übertragung der Testergebnisse auf eigene Fragestellungen, die zudem zwischen den Städten verglichen und auf die Lage der eigenen Stadt in Beziehung gesetzt werden können. Denn Bäume, die sich im Norden Deutschlands günstig entwickeln, können im Süden versagen und umgekehrt. Die Ergebnisse der Straßenbaumtests sind eingearbeitet worden in die GALK- Straßenbaumliste, die es inzwischen ebenfalls interaktiv gibt und über 170 Bäume enthält. Zukunftsbäume für die Stadt brauchen Erfahrung.

Neben den in Tests bewährten und empfehlenswerten Baumarten werden u.a. in Kassel versuchsweise auch Straßenbäume angepflanzt, die potentiell gute Chancen als Zukunftsbäume haben könnten, z. B. der Japanische Schnurbaum (Sophora japonica), der Zürgelbaum (Celtis australis) und der Lampionbaum (Koelreuteria paniculata). Auch der Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa) entwickelt sich rasch und prächtig und begeistert mit der üppigen, außergewöhnlichen Blüte. Hier wird sich zeigen müssen, wie dauerhaft stabil sich die Kronen entwickeln. Auch der Bienenbaum (Tetr-dium hupehensis), ein attraktiver Baum für kleinere Straßen und Plätze, der durch seine späte Blüte wertvoll für Insekten ist, »punktet« seit vielen Jahren. Der Japanische Rosinenbaum (Hovenia dulcis) scheint ebenfalls ein Potential zu haben, für eine Empfehlung ist es jedoch noch zu früh. Weitere Testbäume sind Toona sinensis, Nyssa sylvatica, Eucommia ulmoides u. a. Zukunftsbäume für die Stadt brauchen Mut für Experimente.

Nicht vergessen werden dürfen dabei jedoch die Koniferen, die meist ein schlechtes Image haben, aber als Stadtbäume auch Vorteile bieten: So setzen sie als meist immergrüne Bäume auch im Winter Akzente, assimilieren ganzjährig und binden auch dauerhaft Staub. Sie erfordern nur wenig Schnittaufwand und sind oft sehr hitze- und trockenheitsresistent. Entscheidend für die Pflanzung von Koniferen ist das passende Umfeld und ein durchdachtes gestalterisches Konzept.

Zukunftsbäume in der Stadt brauchen Planung

Spätestens hier ist ein Exkurs zum Thema Beschaffung von Bäumen erforderlich. Wie eingangs erwähnt, ist deren Anzucht zeitaufwändig und anspruchsvoll, was unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ein in allen Qualitäten angebautes Sortiment einschränkt. Bedingt durch die zunehmenden erheblichen Trockenschäden müssen aktuell viel mehr Bäume nachgepflanzt werden. Es besteht eine enorme Nachfrage nach Bäumen in allen Größen, viele Quartiere sind bereits ausverkauft, die Preise ziehen merklich an. Infolgedessen können viele Aufträge auch nicht mit den geplanten Baumarten umgesetzt werden, kurz vor der Pflanzung muss oft über Ersatzarten oder -sorten entschieden werden. Große Mengen von selteneren Baumarten in Straßenbaumqualität sind ohnehin nicht zu bekommen. Hier lohnt es sich, wieder mehr Zeit in die Planung und Entwicklung von Straßenbaumkonzepten zu investieren und weitreichende Anbauverträge mit den Baumschulen abzuschließen. Zukunftsbäume in der Stadt brauchen Planung.

Baum mit Zukunftspotential und wegen der späten Blüte attraktive Bienenweide: Tilia henryana. Foto: Volker Lange

Und unsere einheimischen Baumarten? Bei allen Problemen, die ihnen der Klimawandel bereitet, sind sie aus der regionalen Natur und Landschaft nicht wegzudenken. Wenn auch nicht als Straßen-und Platzbäume so sind sie doch für Parks und Grünzüge, Landschaftsschutzgebiete und naturnahe Erholungsräume essentiell.

Durch den natürlichen Ausbreitungsdrang bzw. die meist üppige generative Vermehrung besteht hier die Chance, das Anpassungspotential der Bäume zu nutzen und durch aktive Auslese der vielversprechendsten Individuen mit der Zeit hitze- und trockenheitsresistente Exemplare zu erhalten und zu fördern. Dies erfordert natürlich gärtnerisches Grundwissen und planerischen Weitblick sowie ein konzeptionelles Auge bei den üblichen Pflegemaßnahmen bzw. Winterschnittprogrammen. Zukunftsbäume für die Stadt brauchen Flexibilität.

Zukunftsbäume für die Stadt brauchen Fantasie

In diesem Zusammenhang wird in Kassel auch die Pflanzung von gemischten Baumreihen oder Alleen erprobt. Je nach Standort, räumlichem Bezug und städtebaulicher Struktur werden hierbei einheimische und »exotische« Baumarten kombiniert, teilweise auch mit Koniferen, um ein möglichst vielfältiges Erscheinungsbild zu erzielen. Durch die verschiedenen Bäume können sich Krankheiten und Schädlinge nicht so schnell ausbreiten und befallen nur einzelne Bäume, mögliche Totalausfälle werden dadurch vermieden. Insbesondere im Herbst bietet so eine Allee über Wochen einen fantastischen Anblick. Zukunftsbäume für die Stadt brauchen Fantasie.

Fazit

Aufgrund des fortschreitenden Klimawandels werden für die Verwendung in urbanen Gebieten einheimische Bäume weiter an Bedeutung verlieren. »Exoten« sind die Gewinner des Klimawandels, weil sie i. d. R. aufgrund ihrer Herkunft und den dortigen Klimata bereits hitze- und trockenheitsresistenter sind. Aber auch robustere Baumarten brauchen zunächst ausreichend Wasser und eine sorgfältige Pflege.

Vielfalt ist deshalb Trumpf! Die Mischung von einheimischen und (noch) seltenen Bäumen zu bunten Alleen ist nicht nur ein Kompromiss aus naturschutzfachlichen Anforderungen und neuen Baumarten, sie bieten auch das Potential höchster Biodiversität.

Die Baumauswahl ist und bleibt dabei eine regionale Kompetenz. Lokale Erfahrungen müssen erarbeitet und genutzt werden, ohne den Mut zum Experiment zu verlieren. Eine sehr gute Orientierung bieten die Erfahrungen von Baumversuchen wie dem GALK-Arbeitskreis Stadtbäume, Stadtgrün 21 u .a. Am wichtigsten ist jedoch nach wie vor ein optimaler Baumstandort. Bäume können ihre bedeutsamen Aufgaben im Stadtgrün nur erfüllen, wenn ihnen ausreichend Raum gegeben wird.


Autor: Volker Lange, Landschaftsarchitekt bdla, Kassel, Leitung Abteilung Freiraumplanung, Umwelt- und Gartenamt Kassel, Mitglied im Arbeitskreis Stadtbäume der GALK e .V. Der Text erschien in der bdla-Verbandszeitschrift "Landschaftsarchitekten" 1/2022.

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