Am 13. Januar 2026 hat der bdla sein politisches Jahr mit einem Termin im Bundesumweltministerium eröffnet. In einem vertrauensvollen Gespräch mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Carsten Träger standen zentrale umwelt- und planungspolitische Fragen im Mittelpunkt.
Der Blick richtete sich auf zwei zentrale Handlungsfelder für die kommenden Monate:
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Klimaanpassung: Welche politischen Initiativen werden aktuell vorbereitet und wie positioniert sich das BMUKN bei den konkreten Maßnahmen? Im Fokus stand insbesondere die bevorstehende Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung. Prof. Stephan Lenzen, Präsident des bdla, brachte die fachlichen Positionen des Verbandes ein und übergab die aktuellen bdla-Essentials für ein klimagerechtes Städtebaurecht.
- Infrastruktur-Zukunftsgesetz / Planungsbeschleunigung: Grundsätzlich wird das Ziel geteilt, Verfahren schneller, einfacher und effizienter zu gestalten. Zugleich wurde deutlich gemacht, dass die bislang vorliegenden Vorschläge aus fachlicher Sicht in Teilen dysfunktional sind und angepasst werden müssen – insbesondere im Hinblick auf Naturschutz und Landschaftsentwicklung sowie auf die gesellschaftliche Akzeptanz der Transformation. Diese Punkte adressierte Vizepräsidentin Gudrun Rentsch.
Der offene Austausch hat gezeigt: Der Dialog zwischen Politik und Fachpraxis ist nicht nur notwendig, sondern wirkt – gerade beim komplexen Transformationsgeschehen.
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