Am 17. April 2026 versammelten sich auf Einladung des bdla Hessen 32 Landschaftsarchitekt:innen aus dem gesamten Bundesgebiet zur Beiratssitzung in der Schader Stiftung in Darmstadt. Rück- und Ausblicke auf aktuelle und verbandspolitische Themen, Wahlen sowie eine professionell geführte Auseinandersetzung mit Motto des World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 „Design for democracy“ bestimmten das Sitzungsgeschehen der Vorstände der Landesverbände, der bdla-Fachsprecher:innen und der Präsidiumsmitglieder.
Konzipiert und moderiert von Alexander Gemeinhardt, Geschäftsführender Vorstand der Schader Stiftung, und seinen Mitarbeiter:innen sowie einem Input von Landschaftsarchitekt Prof. Sebastian Sowa gingen die Anwesenden in einer Fishbowl der Frage auf den Grund, warum die Landschaftsarchitektur den Taktstock der Transformation in den Händen hält, Atmosphären für ein besseres Leben entwerfen kann. Die Argumentation von der gesamtheitlich agierenden und gestaltenden Disziplin machte in zahlreichen Facetten die Runde, ergänzt um die Manifestierung der zentralen Aufgabenfelder der Profession wie gebautes Lebensumfeld, soziales Miteinander, Qualität der Freiräume, ökologische Stabilität und Partizipation.
Mit der Gewissheit um die Bedeutsamkeit der eigenen Planungsleistung – Die Zukunft gestalten wir jetzt! – wechselten die Anwesenden aus der „Goldfischglas“-Runde in das bestuhlte U und Themen wie Klima- und Ressourcencheck, Kampagne „Gesundheit – Klimaanpassung – Landschaftsarchitektur“, Qualität der bdla-Fortbildungen, engagierte Berufsnachwuchs sorgten im Rahmen der Verbandssitzung für reichlich Gesprächs- und Debattierstoff.
Die vom Beirat beschlossene Änderung der Satzung bezüglich der Erhöhung der Anzahl der präsidialen Beisitzer auf sechs wurde umgehend wirksam: Doris Grabner, Landschaftsarchitektin bdla und Stadtplanerin DASL, grabner huber lipp, Freising, und Sebastian Sowa, Landschaftsarchitekt, SOWATORINI Landschaft, Bochum, und Professor am Institut für Freiraumentwicklung an der Hochschule Geisenheim, verstärken ab sofort das Präsidium des bdla. Das gilt auch für Gudrun Rentsch, arc.grün landschaftsarchitekten stadtplaner, Kitzingen, die als Vizepräsidentin einstimmig wiedergewählt wurde. Ebenfalls im Amt bestätigten die Beiratsmitglieder die bdla-Fachsprecherin Pflanzenverwendung Claudia Blaurock, Blaurock Landschaftsarchitekten, Dresden.
Änderungen gab es bei zwei Positionen: Nach 12 Jahren engagierter Leitung schied Prof. Ulrike Böhm, bbzl böhjm benfer zahiri landschafen städtebau, Berlin, als Fachsprecherin Städtebau + Freiraumplanung aus und für Thomas Dietrich, DIE PLANERGRUPPE, Essen, begann seine erste Wahlperiode im neuen Amt. Als Leiter des Arbeitskreises Ökonomie wählten alle Anwesenden Markus Pieper, GREENBOX Landschaftsarchitekten, Köln.
Herzlichen Dank an die Schader Stiftung für den mit dem bdla begonnenen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis und die Veranstaltungsdurchführung.
Die Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet hat der bdla Nordrhein-Westfalen zum Anlass genommen, am 9. April 2027 in den „Pott“ zu bitten, eine Region, „die sich neu erfindet, auf dem Weg hin zur ‚Grünsten Industrieregion‘ der Welt“.
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