Verbunden mit der Vorstellung ihres diesjährigen Hitzechecks am 9. Juni 2026 hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zusammen mit zahlreichen Bündnispartnern, darunter dem bdla, eine Petition mit Forderungen an die Bundespolitik gestartet. Sie fordern gesetzliche Maßnahmen zum Schutz und Ausbau von Stadtgrün als Hitzeschutz.
An Bundesbauministerin Verena Hubertz und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken adressiert, enthält die Petition fünf Kernforderungen:
- Flächendeckende Baumschutzordnungen
- Verbindliche Mindeststandards für Stadtgrün (3-30-300-Regel)
- Fällungsverbot mit 3:1-Nachpflanzpflicht
- Sicherung von Pflege/Bewässerung
- Anerkennung von Stadtgrün als öffentliche Gesundheitsinfrastruktur
Der dritte Hitzecheck der DUH zeigt u.a. das Verschwinden von 900.000 Stadtbäumen seit 2018, sowie den weiteren Verlust der so dringend benötigten Grünflächen auf, während die Hitzebelastung sich jedes Jahr zuspitzt. Bürger:innen finden in ihrem Umfeld immer weniger schattenspendende Bäume und kühlende Grünflächen. Untersucht wurden 195 Städte mit mehr als 50.000 Einwohner:innen. Es gibt starke regionale Unterschiede. Lahr, Offenburg und Mannheim schneiden besonders schlecht ab, Kiel und Wuppertal sind Hoffnungsträger.
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