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Corona-Pandemie: Lage bei Landschaftsarchitekten vergleichsweise gut

Im November fand die dritte gemeinsame Umfrage der Bundesarchitekten- und der Bundesingenieurkammer zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Architektur- und Ingenieurbüros statt. Beteiligt hatten sich 4.603 Planungsbüros, darunter 2.702 Architekturbüros. Nachdem die Büroinhaber im April 2020 mit großer Sorge in die Zukunft blickten, hat sich die Einschätzung der aktuellen Lage wie auch der Aussichten deutlich verbessert. Dennoch bleibt die Situation angespannt, denn immerhin 35% der Umfrageteilnehmer konstatieren negative wirtschaftliche Folgen. Die Lage bei den Landschaftsarchitekten ist offenbar signifikant besser als bei den anderen drei Architektur-Fachrichtungen, denn 73% der Büros verzeichnen KEINE negativen Auswirkungen.

Hauptprobleme bei denjenigen Landschaftsarchitekten, die negative Auswirkungen spüren, sind sinkende Umsätze (18% der Befragten), eine aktuelle oder zukünftige Unterauslastung der Mitarbeiter (15%) und drohende Liquiditätsprobleme (10%). 13% der LA-Büros benötigen finanzielle Hilfen, lediglich 3% haben Kurzarbeit beantragt. In der Gesamtheit aller Architektur-Fachrichtungen sind diese beiden Werte deutlich schlechter (d.h. höher) und liegen bei 21% bzw. 7%.

Die vergleichsweise gute Lage bei den Landschaftsarchitekten wird auch daran deutlich, dass die Quote derjenigen, die eine Aufgabe ihres Planungsbüros infolge der Pandemie befürchten, mit 2% am geringsten ist. Dennoch erwarten 38% der Büros einen Rückgang der Auftragslage in den kommenden 12 Monaten, vor allem auch bei öffentlichen Aufträgen.

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