Schirmherrschaft

Zwischen Berliner Verdichtung und Brandenburgischer Weite entsteht Zukunft und die braucht mehr als eine Perspektive. Zwei starke Stimmen für unseren Preis. Antonia Diel, Bundesstiftung Bauakademie und Julia Paaß, Netzwerk Zukunftsorte übernehmen die Schirmherrschaft.

© Oliver Kleinschmidt, Karl-Marx-Allee, Berlin

"Landschaftsarchitektur ist mehr als Gestaltung – sie prägt, wie wir in Zukunft zusammenleben. Die Folgen des Klimawandels und gesellschaftliche Veränderungen zeigen: Es braucht Räume, die ökologische Resilienz mit sozialer Teilhabe verbinden. Der Berlin-Brandenburgische Landschaftsarchitektur-Preis setzt genau hier an: Er würdigt nicht nur herausragende Projekte, sondern auch mutige Experimente, kooperative Prozesse und unkonventionelle Lösungen." Mit diesem Grußwort von Antonia Diel starten wir in die Vorstellung unserer Schirmfrauen:

Antonia Diel, Bundesstiftung Bauakademie © Andreas Gehrke

Antonia Diel

Bundesstiftung Bauakademie - Transformationsmanagerin

Als Transformationsmanagerin bei der Bundesstiftung Bauakademie in Berlin leitet Antonia Diel die Profillinie „Klimawandel und Circular City“ und engagiert sich für eine klimaresiliente, kreislauforientierte gebaute Umwelt. Die Betriebswirtin (Diplom FH) und Naturwissenschaftlerin (M.Sc. Global Change Management) ist Expertin für blau-grüne Architektur, kreislaufgerechtes Bauen und kollaborative Stadtentwicklung. Für die Bundesstiftung Bauakademie entwickelte sie innovative Formate zur Wissensvermittlung und Vernetzung, darunter der Runde Tisch „Circular“ und die Ausstellungsplattform „Treffpunkt Bauwende“. In ihrer Arbeit verbindet sie wissenschaftliche Expertise mit praktischer Umsetzung – immer mit dem Ziel, resiliente Systeme und lebenswerte Orte in einer gebauten Umwelt zukunftsfähig gestalten.

Julia Paaß, Netzwerk Zukunftsorte © Jule Felice Frommelt

Julia Paaß

Netzwerk Zukunftsorte - Mitgründerin und Vorständin

Julia Paaß ist Mitgründerin und Vorständin des Netzwerk Zukunftsorte, dem ersten deutschlandweiten Netzwerk für Macher:innen von impulsstarken Wohn- und Arbeitsprojekten auf dem Land. Ehemals Kommunikationsdesignerin zog sie 2013 von Berlin in ein kleines Dorf in Brandenburg, wo sie einen der ersten Zukunftsorte, Hof Prädikow, mitgründete. Seither setzt sie sich mit ihrem Netzwerk für gemeinwohlorientierte Leerstandsbelebung und impulsstarke Treffpunkte in ländlichen und strukturschwachen Regionen ein. Mit ihrem Netzwerk organisiert sie Austausch und Wissenstransfer unter den Macher:innen – die alle daran arbeiten, mit ihren Orten Zusammenhalt, soziales Wirtschaften und Klimagerechtigkeit vor Ort zu stärken.

„Als Co-Schirmfrau möchte ich die Brücken stärken – zwischen Disziplinen, zwischen Fachwelt und Öffentlichkeit, zwischen Vision und Umsetzung. Denn nur gemeinsam können wir unsere Städte und Landschaften so gestalten, dass sie lebenswert, klimagerecht und inklusiv sind.“ Antonia Diel

„Dieser Tage braucht es mehr denn je offene Möglichkeits- und Experimentierräume. Orte, an denen Miteinander entstehen kann, gemeinsam gestaltet und gemacht wird. Räume zum Ausprobieren, Aushandeln und Ausruhen. Diese Räume zu ermöglichen ist unser aller Aufgabe – eine der schönsten und sinnvollsten, die ich mir vorstellen kann.“ Julia Paaß